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"Geld reicht hinten und vorne nicht"

APLERBECK / HÖRDE Friedrich-Wilhelm Weber und Rudi Gaidosch üben Kritik am Kapitalfluss zwischen dem Rat der Stadt und den Bezirksvertretungen. Unisono erkannten die Bezirksvertreter aus Hörde bei den Beratungen über den Doppelhaushalt 2008 / 2009, dass der den Bezirksvertretern vom Rat der Stadt zugebilligte Etat "hinten und vorne" nicht ausreiche - obwohl in dem Doppelhaushalt bereits 250 000 Euro mehr überwiesen wird.

von Von Peter Bandermann

, 22.10.2007

Aplerbecks Bezirksvorsteher Sascha Mader teilt die Auffassung der Hörder Bezirksvertreter-Kollegen, freut sich auch über die 250 000 Euro zusätzlich, weiß jedoch: "Das Geld ist an anderer Stelle eingespart worden, zum Beispiel beim Jugendamt." Dennoch komme die Bezirksvertretung Aplerbeck mit dem Geld nicht aus. "Wir benötigen mindestens das Doppelte" - zur Verfügung steht Aplerbeck 1,8 Millionen Euro für die Jahre 2008 und 2009.

Maders Kritik richtet sich nicht allein gegen den Geldmangel. Ihn ärgert, dass in den Jahren 2003 und 2004 der Immobilienwirtschaft zur Verfügung gestelltes Geld z. B. für den Einbau neuer Schultüren noch nicht verwendet worden ist. Mader: "Die Bürger sprechen dann uns Bezirksvertreter an, aber nicht die Dezernenten."