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Geld rettet vor dem Knast

BOCHUM Gut kassiert, natürlich auf Anordnung der Gerichte, hat in den letzten Tagen die Polizei.

von von Ulrike Maas

, 04.10.2007

Da erschien zum Beispiel Dienstag gegen 9 Uhr morgens eine 25 Jahre alte Frau auf der Wache Mitte und erklärte, sie werde per Haftbefehl gesucht. Ein Blick in den Computer bestätigte die Angaben. Nachdem die Frau eine gegen sie verhängte Geldstrafe in Höhe von 450 Euro bar beglichen hatten, wurde der Haftbefehl gelöscht, sie konnte gehen. Am späten Dienstag Abend dann bekam ein 35 Jahre alter Bochumer Besuch von der Polizei. Er wurde wegen eines Betrugsdeliktes per Haftbefehl gesucht und bezahlte die festgesetzte Geldstrafe. Auf diese Weise ersparte der Mann sich ein 30-tägige Haftstrafe. Gleiches gilt für einen 33-jährigen Wattenscheider, der Mittwochvormittag in seiner Wohnung überprüft wurde. Der Mann musste 110 Euro bezahlten, um dem Zwangsaufenthalt in der Strafvollzugsanstalt zu entgehen. Pech dagegen hatte ein 21-jährige Bochumer, den Beamte Mittwoch in der Stadt kontrollierten. Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hatte den Mann zur Fahndung ausgeschrieben. Da er nicht in der Lage war, 450 Euro Geldstrafe zu bezahlen, trat er in der JVA eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe an.