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Geld soll ins Ruhrtal fließen

München/Bochum Über die "Regionale Ruhrtal" möchte die Stadt Fördermittel nach Bochum holen.Die erste Hürde hat die Ruhrtal-Initiative der Kommunen der Metropole Ruhr bereits genommen, wie die Repräsentanten auf der EXPO Real in München verkündeten.

von Von Sabine Strohmann

, 10.10.2007
Geld soll ins Ruhrtal fließen

Im November, so Planungsamtsleiter Eckart Kröck, wird die Region von unabhängigen Experten bereist und geprüft. Die Initiative "das ruhrtal" hat in den letzten Jahren viel erreicht: den RuhrtalRadweg, die RuhrtalBahn, verbesserte Angebote für Wassersportler und auch abgestimmte Konzepte für die Kulturhauptstadt 2010. Nun soll die Chance ergriffen werden, das Ruhrtal als Wissens- und Kulturlandschaft mit seinen vielen Bildungs- und Forschungseinrichtungen stärker zur Geltung zu bringen.

Setzt sich die Ruhrtal- Bewerbung durch, könnten mit dem Geld Projekte im Ruhrauenpark in Dahlhausen, eine Treppe von der Ruhr-Uni hinab zum Kemnader See und eventuell sogar die BUGA-Bewerbung verwirklicht werden.

Investoren-Gespräche

Hoffnung  macht auch das wachsende Interesse am Immobilienstandort Bochum innerhalb der Metropolregion Ruhr,  das  Wirtschaftsförderer Heinz-Martin Dirks nach drei Tagen Expo Real zieht.

Im Mittelpunkt standen dabei der BiomedizinPark, sowie das exzenterhaus, das bereits für fünf Etagen einen Mieter hat. "Wir werden die Argumente der Anwohner ernst nehmen, betonte OB Ottilie Scholz. Einen solchen "Ankermieter", der mehr als 50 Prozent der Fläche nutzt, wünscht sich die Stadt auch für die Planung Parkhaus/Bunker am Hauptbahnhof. Mit zwei Interessenten führte OB Scholz in München Gespräche: Es gibt viel zu beachten: der Bunker, nachbarschaftliche Interessen, der Kaufpreis. Erst wenn das geklärt sei und ein Nutzungskonzept vorliege, werde die EGR bauen.