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Geldstrafe nicht gezahlt: Wittener im Gefängnis

WITTEN Weil ein 30-jähriger Wittener eine Geldstrafe nicht zahlte, muss er nun für zehn Tage hinter Gitter. Er wurde am Wochenende verhaftet.

15.10.2007

Am vergangenen Wochenende vollstreckten Beamte der Bochumer Polizeiwache Ost  Haftbefehle gegen Personen, die Geldstrafen, zu denen sie verurteilt worden waren, bislang nicht bezahlt hatten.

Am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr suchten Polizisten einen 27-jährigen Bochumer in seiner in Bochum-Werne gelegenen Wohnung auf. Der Betroffene, gegen den ein Haftbefehl wegen Betruges vorlag, zahlte die gegen ihn verhängte Geldstrafe, so dass er wieder entlassen werden konnte.

Am Samstagabend gegen 22.15 Uhr suchten Polizeibeamte eine Wohnung in Bochum-Langendreer auf. Hier vollstreckten sie einen Haftbefehl gegen die 23-jährige Wohnungsinhaberin. Die Betroffene wurde von den Staatsanwaltschaften Lüneburg und Hannover nach begangenen Betrugsdelikten gesucht.

Sie war nicht in der Lage, die gegen sie verhängten Geldstrafen zu bezahlen. Aus diesem Grunde wurde die Bochumerin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, in der sie nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von insgesamt 87 Tagen verbüßen wird.

Gleiches gilt für einen 30 Jahre alten Wittener, der in denselben Räumlichkeiten angetroffen wurde. Auch er konnte die Geldstrafe von 100 Euro, zu der er wegen Ladendiebstahls verurteilt worden war, nicht aufbringen. Die Dauer der Ersatzfreiheitsstrafe in diesem Fall beträgt zehn Tage.

Am Sonntagabend gegen 18.15 Uhr tauchten die Polizisten erneut in einer Wohnung in Bochum-Langendreer auf. Diesmal war ein 56-jähriger Bochumer von den polizeilichen Maßnahmen betroffen. Auch dieser Wohnungsinhaber war nach einem begangenen Ladendiebstahl zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Auch er wurde zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe (20 Tage) in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.