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Geldtransporter-Überfall: Ex-RAF-Trio wohl nicht beteiligt

Hannover. Der Überfall auf einen Geldtransporter bei Ikea in Köln Ende März geht wohl nicht auf das Konto der drei untergetauchten Ex-RAF-Terroristen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gebe es keine Hinweise darauf, dass der Überfall in Köln mit dem Ex-RAF-Trio in Zusammenhang stehe, teilte das Landeskriminalamt Niedersachsen am Mittwoch mit. Zwei Unbekannte hatten am 24. März auf dem Ikea-Parkplatz in Köln-Godorf einen Geldboten mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Danach entkamen sie mit einem Auto, das später brennend auf einem Feld in der Nähe gefunden wurde. Zur Höhe der Beute gab es keine Angaben.

Geldtransporter-Überfall: Ex-RAF-Trio wohl nicht beteiligt

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht auf dem Dach. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Das LKA in Hannover ermittelt federführend gegen die ehemaligen RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub (63), Burkhard Garweg (49) und Daniela Klette (59), die wegen einer Serie von Raubüberfällen in Norddeutschland gesucht werden. Weil diese oft nach einem ähnlichen Schema wie der Kölner Überfall abliefen, hatten die Fahnder in Niedersachsen und NRW einen möglichen Zusammenhang geprüft.

Bei der Fahndung nach dem Ex-RAF-Trio kommen die Ermittler unterdessen nicht voran, wie die zuständige Staatsanwaltschaft in Verden am Mittwoch mitteilte. Zuletzt war auch in Spanien, Frankreich und Italien nach dem Trio gesucht worden. Zwar gingen weit über 100 Hinweise aus dem Ausland oder mit Bezug auf das Ausland ein. Eine heiße Spur aber hat sich zunächst nicht ergeben. Über den Stand der Ermittlungen wurde am Mittwoch in vertraulicher Sitzung auch der Rechtsausschuss des niedersächsischen Landtags unterrichtet.

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