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Ideen für Große Feld III

Gemeinde informiert über geplantes Baugebiet

Nordkirchen Die Gemeinde hat am Dienstag über das geplante Baugebiet „Große Feld III“ informiert. Von den Bürgern gab es zu den Plänen einige Anregungen. Wir beantworten dazu die wichtigsten Fragen.

Gemeinde informiert über geplantes Baugebiet

So könnte das Baugebiet „Große Feld III“ aussehen. Diese Pläne stellte die Verwaltung Anfang dieses Jahres im Bauausschuss vor.Grafik: Gemeinde Nordkirchen Foto: Foto: Karim Laouari

Im zweiten Abschnitt des Neubaugebiets Rosenstraße-West wird schon seit knapp einem Monat gebaut – und nur wenige Hundert Meter weiter hat die Gemeinde bereits das nächste künftige Wohngebiet in Vorbereitung. Am Dienstagabend stellte die Verwaltung ihre Pläne für das Baugebiet Große Feld III vor. Dazu Fragen und Antworten.

Wo soll das Baugebiet genau entstehen?

Rund 27.000 Quadratmeter zwischen Ermener Straße und Weischerstraße sind für das zukünftige Baugebiet vorgesehen. Noch befindet sich die Gemeinde in Verhandlungen mit den jeweiligen Eigentümern der Fläche, wie Bauamtsleiter Josef Klaas auf Anfrage dieser Redaktion sagt.

Wie viele Grundstücke sollen dort entstehen?

In den Plänen, die zuletzt vorgestellt wurden, waren 34 Grundstücke für Ein- und Mehrfamilienhäuser eingezeichnet.

Worum ging es bei dem Informationsabend im Bürgerhaus?

Bürgermeister Dietmar Bergmann und Bauamtsleiter Josef Klaas erläuterten den etwa 20 Besuchern den Verfahrensstand und wie das Baugebiet gestaltet werden könnte. So sollen in Ein- und Mehrfamilienhäusern insgesamt ca. 70 Wohneinheiten möglich werden. Bei einer maximal zweigeschossigen Bauweise sind Firsthöhen von neun Metern bei den Einzel- und Doppelhäusern und von 11,50 Metern bei den Mehrfamilienhäusern vorgesehen. Darüber hinaus ging es um Themen, wie die vorgesehenen Straßen und Fußwegeverbindungen, Lärmschutzanlagen entlang der Ermener Straße und zum geplanten Freizeitplatz in dem Wohngebiet.

Bei welchen Punkten gab es Diskussionen?

Die Verkehrsbelastung der Weischerstraße, über die die Zufahrt zu der Erschließungsringstraße erfolgen soll, war ein Diskussionsthema. Zwar habe die Gemeinde bereits bei der Erschließung des benachbarten Gebietes „Große Feld II“ die Kreuzung der Weischerstraße mit der Landesstraße 810 ausgebaut und so die Verkehrsanbindung der Weischerstraße an das überörtliche Netz verbessert, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen könne im Laufe der Erschließung aber nicht ausgeschlossen werden, wie Josef Klaas auf Anfrage dieser Redaktion erklärt. Die Verwaltung will prüfen, mit welchen Mitteln sich der Verkehr auf der Weischerstraße dennoch beruhigen lässt, so Josef Klaas weiter.

Gab es weitere Anregungen von den Bürgern?

Ja, zu den gestalterischen Vorgaben an die Bauherren. So enthält der Bebauungsplanentwurf für das Wohngebiet laut Aussage der Verwaltung bisher nur wenige gestalterische Anforderungen an die neuen Gebäude. Den Bauherren und ihren Architekten sollten eine möglichst große Gestaltungsfreiheit bekommen. Angesichts von Erfahrungen in anderen Baugebieten mit ähnlich lockeren Regelungen regten einige Bürger die Verwaltung an, über einen gestalterischen Leitfaden nachzudenken.

Mit diesem Punkt wird sich zunächst der Bauausschuss beschäftigen, der dazu das Neubaugebiet „Auf dem Hegekamp“ in Südkirchen vor seiner nächsten Sitzung besuchen wird.

Pläne liegen im Rathaus aus

  • Der Planentwurf für das Baugebiet kann weiterhin im Rathaus, Bohlenstraße 2, eingesehen werden. Die Verwaltung nimmt dazu auch Bedenken und Anregungen entgegen.
  • Am Donnerstag, 7. Dezember, wird sich der Bauausschuss ab 17.30 Uhr in öffentlicher Sitzung im Bürgerhaus ebenfalls mit dem Baugebiet beschäftigen.

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