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Geplante Verkehrsänderungen verschieben sich um einige Wochen

Aplerbecker Ortskern

Die für den Aplerbecker Ortskern geplanten Verkehrsänderungen lassen noch mehrere Wochen auf sich warten. Sie sind zwar beschlossene Sache, doch über die genaue Umsetzung gibt es noch Uneinigkeit.

APLERBECK

von Von Jörg Bauerfeld

, 01.06.2012
Geplante Verkehrsänderungen verschieben sich um einige Wochen

Eigentlich sollte seit Freitag Tempo-10 statt Tempo-20 im Ortskern gelten. Die Umsetzung der geplanten Verkehrsänderungen wird aber noch einige Wochen auf sich warten lassen. Zunächst steht noch ein Ortstermin an.

Ob sich die Verkehrsteilnehmer gedanklich schon auf die verkehrstechnischen Änderungen im Ortskern eingestellt hatten, die eigentlich ab Freitag in Kraft treten sollten, ist fraglich. Fest steht jedoch, dass es noch einen kleinen Aufschub gibt. Ab dem 1. Juni sollten von der Bezirksvertretung beschlossene Änderungen in Kraft treten.  Auf der Köln-Berliner-Straße, zwischen der Ruinenstraße und der Wittbräucker Straße, soll es eine Temporeduzierung von Tempo-20 auf Tempo-10 geben, eine unechte Einbahnstraße erlaubt künftig lediglich den Bussen der DSW 21 die Fahrt in beide Richtungen.  Zudem wird der Taxistand, der zurzeit noch am Marsbruchplatz beheimatet ist, verlegt.

Dass diese Änderungen kommen werden, gilt als sicher. Nur der Zeitpunkt, wann der Beschluss umgesetzt wird, ist bislang noch nicht sicher. Zunächst soll ein Ortstermin an der Köln-Berliner-Straße klären, wie die Umsetzung machbar ist. Vertreter der Polizei, des Tiefbauamtes, der kommunalen Politik und der DSW21 wollen sich Mitte des Monats noch einmal treffen und die „Feinabstimmung“ der geplanten Verkehrsänderungen besprechen. Normalerweise wird in so einem Fall die beschlossene Umsetzung auch pünktlich durchgeführt.Laut Protokollnotiz aus der Sitzung der Bezirksregierung ist die Verwaltung auch darum gebeten worden, die Änderungen zum 1. Juni umzusetzen. Da aber im Aplerbecker Ortskern eine Vielzahl von Beteiligten in diesen Prozess involviert sind, soll ein Ortstermin noch einmal die Umsetzbarkeit aller Vorschläge bestätigten.  Einer der Vorschläge ist nämlich eine andere Taktung der DSW21 Busse, die sich zu Stoßzeiten im Ortskern stauen.

 Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Dass die Änderungen in Kraft treten, ist beschlossene Sache. Nur verschiebt sich der Zeitpunkt zwei bis drei Wochen nach hinten.  Die Autofahrer können sich schon einmal auf die geplante veränderte Verkehrsführung einstellen. Denn bis Montagmorgen ist die Köln-Berliner-Straße genau im erwähnten Bereich wegen des ersten Bezirksschützenfestes gesperrt. Hier können sich die Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Norden kommen, schon einmal an die Umfahrung des Ortskerns gewöhnen.

 „Wir haben den für uns frühestmöglichsten Termin für die Umsetzung gewählt. Dass es jetzt zum 1. Juni nicht passiert, ist kein Problem. Wir hoffen aber, dass bis zu den Sommerferien alles in trockenen Tüchern ist“, sagt Fritz Goermeyer (Grüne), der zusammen mit Henning Müller-Späth (Bürgerliste) einen großen Teil der Änderungsvorschläge ausgebrütet hat.