Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehren nimmt Gestalt an

Drei Löscheinheiten – ein Standort

Die Baugenehmigung liegt vor, nun kann das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehren in den Hölzern Realität werden. Grundsteinlegung soll nach der Sommerpause sein.

HERBEDE

, 17.07.2014
Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehren nimmt Gestalt an

Das neue Gerätehaus wird dem in Bommern ähneln. Dies ist eine Ansicht aus den Planungsunterlagen.

Damit endet eine Geschichte, die lange Zeit fast unendlich erschien. Denn schon lange haben die Löscheinheiten Bommerholz, Durchholz und Vormholz Gerätehäuser, die modernen Anforderungen nicht entsprochen. Eng ist es in den Häusern, oft müssen die Fahrzeughallen erst geräumt und dann gelüftet werden, damit Schulungen stattfinden können. Das wird sich mit dem neuen Gerätehaus an der Kämpenstraße ändern. „Es entsteht eine Fahrzeughalle mit Stellplätzen für vier moderne Einsatzfahrzeuge. Dazu bekommen wir eine Absauganlage für die Abgase und eine saubere Schwarz-Weiß-Trennung“, zählt Mario Rosenkranz, stellvertretender Leiter der Berufsfeuerwehr, nur einige Eckpunkte auf.

Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen für die Freiwilligen Feuerwehrleute: Wer schmutzig vom Einsatz kommt, kann im (Schwarz-)Bereich die Kleidung ausziehen und duschen und dann im (Weiß-)Bereich frische Sachen anziehen. Spinde gibt es künftig auch, in denen persönliche Dinge verstaut werden können. Und das für Frauen und Männer getrennt. Es gibt saubere, gut geheizte Schulungsräume, die Räume sind abgasfrei, dazu Büro und Besprechungsraum. Die Ausrichtung des Gerätehauses hat sich seit den ersten Planungen geändert: Aus Lärmschutzgründen wird der ganze Komplex um 90 Grad gedreht. Das Schulungsgebäude schirmt nun die Anwohner gegen Fahrzeughalle und ausfahrende Einsatzfahrzeuge ab. Rund 50 Mal rückt die Freiwillige Feuerwehr in den Hölzern pro Jahr aus. Drei Löscheinheiten, ein Standort: Damit erhöht sich die Effizienz. „Bei einem Einsatz kann es passieren, dass in Bommerholz zwei stehen und in Vormholz einer. Die Leute arbeiten oft nicht vor Ort, können nicht jederzeit kommen“, so Rosenkranz. Künftig sammeln sich die verfügbaren Kräfte zentral, es kommt so schneller eine komplette Einsatztruppe zusammen.

Genauso wichtig wie das neue Gerätehaus ist die Einbindung des neuen Standortes in die Alarm-Ausrückordnung der Feuerwehr. Die Funkmeldeempfänger werden neu codiert, parallel wird auf Digitalfunk umgestellt. All das erhöht die Schlagkraft der Feuerwehr insgesamt, so Rosenkranz. Eigenständig bleiben die traditionsreichen Löschzüge dennoch. Sie behalten ihre Löschzugführer, die aber gemeinsam ein Führungsteam bilden. Und sie pflegen natürlich vor Ort weiter ihre Traditionen: Waldfest in Bommerholz, Feuerwehrfest in Durchholz und Vormholz.

Schlagworte: