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Gericht: BVB-Star Weidenfeller soll 5400 Euro zahlen

Streit um Haus am Phoenix-See

Im Streit zwischen BVB-Torwart Roman Weidenfeller mit einem Gartenbau-Unternehmer schlägt das Dortmunder Landgericht einen Kompromiss vor. Der Nationalspieler solle noch 5400 Euro an den Firmenchef überweisen, danach wären alle Forderungen erledigt. Über den Streit um das Haus am Phoenix-See wurden am Freitag weitere Details bekannt.

HÖRDE

14.11.2014
Gericht: BVB-Star Weidenfeller soll 5400 Euro zahlen

BVB-Torwart Roman Weidenfeller soll 5400 Euro an ein Gartenbau-Unternehmen zahlen.

Die Anwälte beider Seiten sagten zu, den Vorschlag zu prüfen. Die konkreten Verhandlungen würden dann außergerichtlich stattfinden. Die Klageforderung des Gartenbau-Unternehmers beläuft sich derzeit noch auf exakt 11.006 Euro. Weidenfeller weigert sich jedoch, die Summe zu bezahlen.

Hintergrund sind offenbar erhebliche Mängel, die bei den Arbeiten der Gartenbau-Firma entstanden sein sollen. Unter anderem sollen Zaunelemente zu hoch bemessen und Fugen nicht korrekt abgedichtet worden sein. Weidenfeller wirft dem Unternehmer außerdem vor, ihm viel zu dicke Platten für die Pflasterung des Stellplatzes für seinen Porsche aufgedrängt zu haben. 

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Hier wohnen die BVB-Stars

Wo leben die BVB-Stars? Wir zeigen es in einer Fotostrecke.
01.09.2014
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Marco Reus wohnte einige Zeit am Phoenix-See. Doch 2015 zog er in eine ruhigere Gegend weiter in den Dortmunder Süden, nach Holzen.© Foto: dpa
Dortmunds Top-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang trägt gerne glamouröse Mode - und wohnt doch in einer sehr bürgerlichen Gegend. Seine Familie und er leben in Lücklemberg.© Guido Kirchner (dpa)
BVB-Trainer Thomas Tuchel (l.) lebt mit seiner Familie in der Gartenstadt. Borussen-Legende und Stadionsprecher mag es hingegen bergisch: Er wohnt in Schwelm.© Foto: Defodi
Moritz Leitner mag es urban: Der Mittelfeldspieler wohnt in der City.© Foto: DeFodi
Die beiden besten Torhüter Dortmunds leben in einer Nachbarschaft: Auch Roman Bürki wohnt am Phoenix-See.© Foto: Stephan Schütze
Simone und Sven Bender leben ebenfalls am Phoenix-See.© Foto: Defodi
Am Phoenix-See gibt es eine wahre BVB-Nachbarschaft. Dazu gehört auch Torwart Roman Weidenfeller.© Foto: dpa
Stürmer Adrian Ramos ist ein weiterer Bewohner der BVB-Kolonie am Phoenix-See.© Foto: Florian Groeger
Hendrik Mkhitaryan hat sich im Süden Dortmunds angesiedelt, in Lücklemberg.© Foto: DeFodi.de
Noch zwei Phoenix-See-Bewohner: der neue BVB-Kapitän Mats Hummels und seine Frau Cathy Hummels.© Foto: dpa
Marcel und Jenny Schmelzer leben auf dem Ahlenberg an der Stadtgrenze von Dortmund und Herdecke.© Foto: Peter Bandermann
Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp trainiert zwar inzwischen den FC Liverpool, hat aber immer noch ein Haus auf dem Ahlenberg in Herdecke an der Dortmunder Stadtgrenze.© Foto: dpa
Ex-Kapitän Sebastian Kehl wohnt in der Gartenstadt. Mit seiner Familie sieht man ihn auch häufig im Westfalenpark.© Foto: dpa
Lukasz Piszczek und Ehefrau Ewa wohnten lange Zeit knapp hinter der Dortmunder Stadtgrenze in Lünen-Brambauer. Momentan wohnen sie auf dem Höchsten.© Foto: Peter Bandermann
Ex-Borusse und Ur-Dortmunder Kevin Großkreutz (r.) hat seine Wurzeln in Brechten und hat dort vor ein paar Jahren ein Haus für seine Familie gekauft. 2014 wurde bekannt, dass er auf dem Ahlenberg zwischen Dortmund und Herdecke ein Haus baut© Foto: dpa
Dortmunds großes Stürmer-Missverständnis Ciro Immobile wohnte während seinem kurzem Intermezzo im Ruhrpott in Unna, genauer gesagt in den Stadtteil Billmerich.© Foto: DeFodi.de
Bis zu seinem Wechsel nach München wohnte Robert Lewandowski an der Stadtkrone-Ost.© Foto: dpa
Jakub Blaszczykowskis Zuhause lag über Jahre ganz in der Nähe seines Landsmanns Piszczek in Lünen-Brambauer. Bis zu "Kubas" Wechsel im Sommer 2015 nach Florenz wohnte er in der Aplerbecker Mark.© Foto: dpa
Schlagworte Dortmund

"In diesem ganzen Rechtsstreit steckt jede Menge Musik", sagte Richter Thomas Weber am Freitag (14. November). Weidenfeller hatte den Unternehmer im April 2013 mit der Erledigung der Außenarbeiten an seinem neuen Haus am Phoenixsee beauftragt. Das Gesamtvolumen des Auftrags sollte ursprünglich bei mehr als 125.000 Euro liegen.

Weil es aber schon schnell zu Unstimmigkeiten zwischen dem Unternehmer und dem von Weidenfeller beschäftigten Architekten kam, wurde der Vertrag im Juni 2013 wieder gekündigt. Über den Wert der bis dahin erbrachten Leistungen wird jetzt vor Gericht gestritten. Der Unternehmer ist der Ansicht, er sei dem BVB-Star schon weit genug entgegen gekommen, indem er jetzt nur noch rund 11.000 Euro fordere. Sollte keine Einigung zustande kommen, droht nach Ansicht des Gerichtes ein Prozess mit längerer Beweisaufnahme. "Wir haben aber natürlich kein Problem damit, Herrn Weidenfeller hier als Zeugen zu vernehmen, weil wir ihn auch immer gerne im Stadion sehen", sagten die Richter.

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