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Gericht: Darf Stefan Raab seine Brainpool-Anteile verkaufen?

Stefan Raab ist seit Ende 2015 vom Bildschirm verschwunden. Dieses Jahr verkaufte er seine Anteile an dem Unternehmen, das ihn einst groß gemacht hat. Der Deal hat nun noch ein juristisches Nachspiel.

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Köln

, 12.07.2018
Gericht: Darf Stefan Raab seine Brainpool-Anteile verkaufen?

Ein Gericht prüft, ob Stefan Raab seine Brainpool-Anteile verkaufen darf. Foto: Matthias Balk/Archiv

Den Namen Brainpool kennt im Fernsehgeschäft jeder. Seit Ende der 90er Jahre ebnete die Kölner Produktionsgesellschaft vor allem Stefan Raab mit vielen ProSieben-Sendungen den Weg zu großer Popularität. Heute produziert Brainpool Formate wie „Schlag den Henssler“, „Pussy Terror TV“ mit Carolin Kebekus und „Pastewka“. Raab hat sich mittlerweile zurückgezogen und im März auch seine restliche Beteiligung von 12,5 Prozent an der Firma verkauft. Erworben wurden die Anteile von dem französischen Fernsehproduzenten Banijay, der damit die Mehrheit an Brainpool erwarb: 62,5 Prozent. Anschließend betrieb Banijay die Ablösung des Brainpool-Gründers Jörg Grabosch.

Die Gesellschafterversammlung der Brainpool-Beteiligungsgesellschaft GmbH stimmte im April dem Verkauf der Raab-Anteile zu. Dagegen erwirkte Grabosch eine einstweilige Verfügung, gegen die die Beteiligungsgesellschaft Widerspruch eingelegt hat. Über diesen Widerspruch wird heute vor dem Landgericht Köln verhandelt. Mit einem Erscheinen von Raab selbst ist nicht zu rechnen.

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