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Unglücksflug 4U9525

Germanwings-Pilot suchte Dutzende Ärzte auf

DÜSSELDORF Der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine hat in den zwei Jahren vor der Katastrophe Dutzende Ärzte aufgesucht. Das haben die bisherigen Ermittlungen ergeben. Dabei ging es nicht nur um psychische Probleme.

Germanwings-Pilot suchte Dutzende Ärzte auf

Am Informationschalter von Germanwings steht nach dem Absturz ein Gedenkschild mit Blumen und einer Kerze für die Opfer.

Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte am Montag die Aussage der französischen Kollegen und grenzte sie zeitlich ein. Andreas L. habe die Mediziner wegen mehrerer gesundheitlicher Probleme konsultiert. Details nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft führt nach dem Absturz der Passagiermaschine in Frankreich am 24. März die Ermittlungen in Deutschland. Bei dem Unglück starben alle 150 Menschen an Bord, unter ihnen 72 Deutsche.

Pilot ausgesperrt

Nach der Katastrophe hatten die Ermittler zahlreiche Verdachtsmomente gegen den Copiloten entdeckt. L. soll den Piloten aus dem Cockpit ausgesperrt und den Sinkflug der Maschine über den französischen Alpen bewusst eingeleitet haben. Der Copilot soll psychische Probleme gehabt haben. 

Auf einem in seiner Wohnung gefundenen Tablet fand die Staatsanwaltschaft im April weitere Hinweise auf eine geplante Tat. So hatte L. sich im Internet unter anderem über Möglichkeiten der Selbsttötung informiert sowie über die Sicherheitstechnik bei Cockpit-Türen.

Düsseldorf Erst die Trauer, dann die Wut: Mehrere Hinterbliebene des Germanwings-Absturzes in Frankreich hatten die geplanten Beerdigungen schon wieder abgesagt - die Überfügung der Leichen verzögerte sich. Doch jetzt scheint eine Lösung gefunden.mehr...

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