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Gerüchte zurückgewiesen: Altkleidersammler ist kein Katzenfänger

WITTEN Immer wieder äußern Tierschützer den Verdacht, dass mit gewerblichen Altkleidersammlungen, bei denen Sammelbehälter vor Haustüren abgestellt werden, das Verschwinden von Katzen einhergeht. Bewiesen werden konnte das jedoch nie. In den vergangenen Tagen waren Katzenfreunde in Bommern wieder höchst alarmiert.

von Von Lisa Timm

, 11.08.2008
Gerüchte zurückgewiesen: Altkleidersammler ist kein Katzenfänger

Diese weißen Tonnen wurden verteilt.

Plötzlich standen kleine Sammel-Eimerchen vor ihren Haustüren. Ein in sehr schlechtem Deutsch verfasster aufgeklebter Zettel informierte über den Zweck der Sammlung. Eine Telefonnummer für Rückfragen stand ebenfalls darauf. Nach Recherchen der Ruhr Nachrichten ist Initiator dieser Sammlung Achmed Abu Ghaith, der seinen Altkleider-Sammelbetrieb offiziell in Wuppertal angemeldet hat. Im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten betonte Abu Ghaith, dass er zu Unrecht als Katzenfänger verdächtigt werde.

„Wir arbeiten mit dem Verein „Genesis“ zusammen, der mehrere Objekte in Afrika betreut. Gut erhaltene Kleidungsstücke werden dorthin transportiert, der Rest wird zerschnitten und zu Putzlappen für die Industrie verarbeitet. , Ich weiß nicht woher das Gerücht stammt, wir würden die Eimer mit Katzenlockstoffen versehen. Das stimmt nicht und ärgert mich.“ Die Sammelbehälter in Bommern wurden wieder abgeholt.