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Gesamtschule entlässt Abiturienten

Abitur geschafft

74 junge Erwachsene nahmen am Samstag freudestrahlend und stolz ihr Abiturzeugnis entgegen. Die Redner nahmen die jungen Menschen auch in die Pflicht.

Nordkirchen

08.07.2018
Gesamtschule entlässt Abiturienten

Der Abiturjahrgang 2018 erhielt am Samstag seine Abiturzeugnisse und einige gute Ratschläge für die Zukunft. Foto: Pflips

Die Johann-Conrad-Schlaun-Gesamtschule entließ ihre „Wilden“ mit vielen guten Wünschen und Ratschlägen – aber auch mit humorvollen Rückblicken auf die Oberstufenzeit. Angelehnt an das Motto „Abiturschutzgebiet“ bereiteten die beiden Beratungslehrerinnen Stefanie Althoff und Katharina Förster mit ihrem Koffer voller Erinnerungen die sanfte „Auswilderung“ vor.

Schulleiter Ulrich Vomhof bedankte sich insbesondere bei den Eltern, die ihre Kinder 13 Jahre lang durch das Schulleben begleiteten. Stufensprecher Patrick Hölscher berichtete über einige Einzelheiten des Schullebens. Dabei bemerkte er, dass nur durch den Bierkonsum der Abiturienten der Aldi-Umbau finanziert werden konnte. Dafür dankte Bürgermeister Dietmar Bergmann in seiner Ansprache besonders. Hölscher erinnerte an eine Fahrt zum Gardasee, an die lustige und nie durstige Mottowoche oder daran, dass es mit 18 Jahren die Freiheit gab, auch einmal die Unterrichtsstunde zu verpassen. Endlich sei mit 2018 das lang ersehnte Ziel erreicht. Das bedeute auch den Abschied vom entspannten Schülerleben. Die Schüler hätten nun ihr eigenes Sommermärchen. Nun müssten sie sich neuen Herausforderungen wie Studium, Ausbildung oder FSJ stellen. „Wir halten die Geschicke der Welt zukünftig in unseren Händen“, sagte er.

Bürgermeister Dietmar Bergmann war sich sicher, dass die Abiturienten für ihren neuen Weg eine solide Grundlage an der Schule erhalten haben und damit viel Bildung erworben hätten. „Unsere Gesellschaft wartet auf Sie“, führte er weiter aus. Sie brauche junge Menschen, die auf Argumente setzen und mutig seien, die Gesellschaft mitzugestalten, sich für Demokratie einzusetzen und Werte hochzuhalten. Auch Oberstufenleiter Klaus Johannknecht bemerkte, dass die Schule ihren Schülern viele Kompetenzen mitgegeben hätte. Er forderte sie auf, selbstständige Entscheidungen zu treffen und nicht auf die Neuen Medien wie Twitter oder Instagram zu setzen. „Erkundet die Welt“, sagte er, „bringt Licht in dunkle Kerker und entscheidet nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen.“

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