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Geschichte trifft Geschichten

BOCHUM Kult ist sie auf jeden Fall, die Zeche. Seit nunmehr 26 Jahren begeistert sie viele junge Menschen, lockt zum Bierchen, zum fröhliche Tanz und zur Musik. Das sie weitaus mehr zu bieten hat, zeigt ein neues Buch.

von Von Sebastian Ritscher

, 04.12.2007
Geschichte trifft Geschichten

Bernd Kowalzik und Claus Fr. Dürscheidt (v.l.) mit dem Buch zu 25 Jahren Zeche. Mit viel Mühe und Bildern beleuchten sie ein viertel Jahrhundert Geschichte.

„Zeche Bochum – Legende und Mythos“, prangt in großen Lettern auf dem dicken Ausflug in die Geschichte der Diskothek. Feierte der kultige Schuppen bereits vergangenes Jahr sein Jubiläum hat es nun der fast 200 Seiten starke Wälzer geschafft, der Druckerei zu entrinnen.

Schmuckes Werk

„Ein Konglomerat aus Geschichte und Geschichten“ nennt Mitherausgeber Claus Fr. Dürscheidt das schmucke Werk und hat damit völlig Recht. Schließlich hat die Zeche Geschichte geschrieben und genügend Menschen haben dort schon spannende Geschichten erlebt. Da versteht es sich von selbst, dass nicht alles bedacht werden kann. „Wir erheben grundsätzlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit“, so Dürscheidts Herausgeber-Kollege Bernd Kowalzik. Wer wenn nicht Kowalzik und Dürscheidt hätten sich anschicken sollen, eine Zusammenfassung der turbulenten Zeit zu wagen. Schließlich gehören sie zu den acht kreativen Köpfen, welche die Zeche damals ersonnen haben.

Gorny als Autor Nicht nur die acht Gründer haben engen Bezug zur Zeche. Viele Freunde und Besucher hat sie gewonnen und aus diesen Reihen rekrutieren sich die Autoren, die sich teilweise in der Musikszene Namen gemacht haben, unter anderem VIVA-Mitgründer Prof. Dieter Gorny. Gemeinsam beleuchten sie die Zeche als Konzerthaus und Disko, behandeln Ableger wie das Medienhaus, schreiben zum Rockpalast und vergessen schwierige Zeiten nicht. Angereichert wird das Buch mit vielen Fotos, die hervorragend die Zeit Revue passieren lassen.