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Umwelt-Gesetze

Gesetze sollen Artensterben in NRW stoppen

Düsseldorf Fast die Hälfte aller Tierarten, aller Pflanzengattungen und Pilze sind in Nordrhein-Westfalen ausgestorben oder gefährdet. Die Landesregierung will diese Entwicklung mit einem neuen Gesetz bremsen.

Gesetze sollen Artensterben in NRW stoppen

In Nordrhein-Westfalen ist fast die Hälfte aller Tierarten, aller Pflanzengattungen und Pilze ausgestorben oder gefährdet, so auch der Frauenschuh.

Die NRW-Landesregierung möchte aktiv gegen das Artensterben In Nordrhein-Westfalen werden. "Wir haben noch nie so viele Arten verloren wie zur Zeit", warnte Umweltminister Johannes Remmel am Donnerstag. 

Und tatsächlich: Fast die Hälfte aller Tierarten, aller Pflanzengattungen und Pilze ausgestorben oder gefährdet. Bereits 2011 belegte die sogenannte „Rote Listen“ mit den Namen der gefährdeten Pflanzen und Tieren diese Entwicklung. Etwa alle zehn Jahre wird eine solche Liste veröffentlicht. 

Mehr Regelungen für Umweltschutz verabschiedet

"Die Ursachen des Artensterbens sind hausgemacht", heißt es in einer Informationsbroschüre des NRW-Umweltministeriums. So verschwänden täglich Flächen in der Größe von 14 Fußballfeldern, die sonst als natürlicher Lebensraum für Tiere dienen könnten. 

Fotoquiz: Diese Tierarten sind bedroht

Welches bedrohte Tier ist hier zu sehen?
Es ist das Birkhuhn.
Kennen Sie dieses bunte Tier?
Es ist ein männlicher Fasan.
Einst eine "Allerwelts-Tierart", heute eine Rarität...
Ein Feldhamster läuft durch ein Höhlensystem.
Wie heißt dieser Vogel, der sich auf der roten Liste befindet?
Es ist eine Feldlerche (Alauda arvensis) aus der Familie der Lerchen.
Es gibt inzwischen nur noch eine handvoll von diesen...
Feldhasen. Erstmals rutschte die Zahl der erlegten Feldhasen 2012/13 unter die 100.000er Marke in NRW.
Von oben nicht so schön anzusehen ist diese...
Gelbbauchunke. Sie ist in Deutschland vom Aussterben bedroht.
Auch dieser junge Vogel ist in seinem Lebensraum bedroht. Es ist der...
Kiebitz, der  Vogel des Jahres 1996.
Das Muster dieses seltenen Tiers gibt auch den Namen an.
Viele «Allerweltsarten» drohen von Feld, Wald und Wiesen in Nordrhein-Westfalen zu verschwinden. Auch die Kreuzotter ist bedroht.
Den Tieren fehlen Verstecke und Nistplätze. Dieses Tier ist vornehmlich nachts unterwegs.
Die Mopsfledermaus ist nur noch selten zu finden.
Dieses Tier wird schon lange vermisst. Früher wurde dieser Vogel noch bejagt,...
bei den Rebhühnern wurden sogar nur noch 450 Exemplare in NRW gezählt.
Die Zerstörung der feuchten Wiesen durch intensivere Landwirtschaft sei mitverantwortlich für das Aussterben dieses Vogels.
Es ist die Uferschnepfe.
Dieses Tier ist jedem Kind bekannt und sitzt in einem Garten auf einer Artischockenblüte.
Es ist die Wildbiene.Sie leidet immens unter den Pestiziden, die in der Landwirtschaft verwendet werden.

Einige Eckpfeiler des rot-grünen Konzepts, das am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wurde sehen nun zum Beispiel vor, die Fläche des Biotopverbundes soll von 10 auf 15 Prozent zu erhöhen, Wiesen und Weiden zu schützen, indem Grünfläche nicht mehr in Äcker umgewandelt werden darf und die rund 100 Wildnisgebiete in NRW zu schützen.

"Regelungen, die in den vergangenen Jahren zulasten der Natur getroffen wurden, sollen korrigiert werden", heißt es zudem.

mit Material von dpa

 

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