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Gespräche zwischen EU und Facebook angekündigt

Brüssel. Jetzt wird geredet: Die EU bereitet sich auf Gespräche mit Facebook vor. Der Internet-Gigant soll sich zu dem Datenskandal äußern, von dem weltweit bis zu 87 Millionen Nutzer betroffen sein könnten.

Gespräche zwischen EU und Facebook angekündigt

Die EU hatte von Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg Aufklärung gefordert. Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone

Im Datenskandal um Facebook hat die EU-Kommission für die kommenden Tage Gespräche mit dem US-Konzern angekündigt. Derzeit würde der Kontakt auf höchster Ebene vorbereitet, sagte ein Sprecher der EU-Kommission.

„Für die EU-Kommission ist der unerlaubte Zugriff und der weitere Missbrauch personenbezogener Daten von Facebook-Nutzern nicht akzeptabel“, sagte der Sprecher weiter.

EU-Justizkommissarin Vera Jourová hatte Anfang vergangener Woche in einem Brief an Geschäftsführerin Sheryl Sandberg Aufklärung in dem Fall gefordert und eine Antwort innerhalb von zwei Wochen erbeten. „Facebook hat sich inzwischen an uns gewandt und Bereitschaft gezeigt, sich mit uns auseinanderzusetzen“, sagte der Sprecher.

Jourová spreche am Donnerstag auch mit dem Vorsitzenden der europäischen Datenschutzbehörde. Zudem sollten Gespräche mit der britischen Datenschutzbehörde und der US-Verbraucherschutzbehörde folgen. „Das Ziel ist, ein Update zu den laufenden Ermittlungen zu erhalten.“

In dem Skandal geht es um die unerlaubte Nutzung der Informationen von Millionen Facebook-Anwendern durch die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica. Wie Facebook mitteilte, könnten die Daten von bis zu 87 Millionen Usern betroffen sein - statt, wie bislang angenommen, jene von rund 50 Millionen. In Deutschland sind möglicherweise bis zu 310.000 Facebook-Anwender betroffen.

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