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Prozess in München

Geständnis: Gribkowsky bekam 44 Millionen von Ecclestone

München Der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky hat im Prozess um Schmiergeldzahlungen beim Formel-1-Verkauf ein Geständnis abgelegt. Die Anklage stimme im Wesentlichen, sagte er am Mittwoch vor dem Münchner Landgericht.

Geständnis: Gribkowsky bekam 44 Millionen von Ecclestone

Geständnis abgelegt: Bisher hatte Ex-BayernLB-Vorstand Gribkowsky in seinem Schmiergeldprozess vor dem Landgericht München eisern geschwiegen. Foto: Frank Leonhardt

Zuvor hatte er vor Gericht acht Monate lang zu dem Vorwurf geschwiegen, 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone angenommen zu haben.

Im Gegenzug für das Geständnis hatte das Gericht Gribkowsky eine Haftstrafe zwischen sieben Jahren und zehn Monaten und neun Jahren in Aussicht gestellt. Gribkowsky sitzt wegen der Vorwürfe schon seit eineinhalb Jahren in Untersuchungshaft. Weil er vor Gericht so lange zu den Vorwürfen geschwiegen hatte, haben die Richter bisher mehr als 40 Zeugen vernommen, darunter auch Ecclestone. Im Gegenzug für die 44 Millionen soll Gribkowsky die Anteile an Ecclestones Wunschkandidaten, den britischen Investor CVC, veräußert haben. Die Anteile an der Formel 1 waren der BayernLB als Sicherheit aus der Pleite der Kirch-Gruppe zugefallen.

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