Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Getrocknete Kräuter müssen beim Anfassen rascheln

Bonn (dpa/tmn) Wer frische Kräuter auf dem Fensterbrett oder Balkon züchtet, kann nicht immer alle frisch verbrauchen. Dann kann man sie trocknen - am besten in Bündeln. Tipps dazu gibt der Verbraucherinformationsdienst aid.

Kräutersträuße sind fertig getrocknet, wenn sie beim Anfassen leicht rascheln und ihre Stängel bereits bei leichtem Druck zerbröseln. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Um die Bündel vorzubereiten, empfiehlt es sich, die Stiele am frühen Vormittag zu schneiden. Denn sie dürfen nicht mehr feucht vom Morgentau sein. Dann binden Verbraucher sie in kleinen Mengen zusammen und hängen sie in ein luftiges und trockenes Zimmer.

Im Frühjahr oder Herbst sollte man die Kräuter anschließend zusätzlich etwa im Backofen nachtrocknen, rät der aid. Der Ofen darf bei Pflanzenteilen, die ätherische Öle enthalten, nicht heißer als 40 Grad werden, weil sich die Öle sonst verflüchtigen. Nach dem Trocknen können die Würzpflanzen zerkleinert und in luftdichte Behälter verpackt werden.

Bei Kräutersamen wie Anis oder Kümmel gehen Verbraucher idealerweise anders vor: Sie sammeln sie am besten mit Tau am frühen Morgen. Sind die Pflanzen zu trocken, verlieren sie während der Ernte zu viele Samen. Um die Fruchtstände aufzubereiten, legt man sie auf einer geeigneten Unterlage in die Sonne. Dann lassen sich später Samen und die übrigen Pflanzenteile gut voneinander trennen, erläutert der aid.

Grundsätzlich sollten Kräuter nicht zu tief abgeschnitten werden. Sonst kann die Pflanze eventuell nicht mehr austreiben. Nicht geeignet sind Teile, die vergilbt, vertrocknet oder verfault sind. Idealerweise findet die Ernte kurz vor der Blüte statt. Dann sind die Würzpflanzen am aromatischsten. Später sind sie meist etwas bitterer oder schärfer, aber noch brauchbar.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Leben : Essen und Trinken

Zu Milcheis oder im Chutney: Fünf Tipps für Stachelbeeren

Bonn (dpa/tmn) Einige sind saurer als andere, wirklich süß werden sie aber nie. Deshalb sind Stachelbeeren in der Küche eine Herausforderung. Für Köche gibt es hier fünf Tipps, wie sie die sauren Früchtchen verarbeiten können.mehr...

Leben : Essen und Trinken

Selbst angebaute Kartoffeln trotz schwarzer Pünktchen essbar

Bad Kreuznach (dpa/tmn) So mancher Hobbygärtner hat sich schon über die schwarzen Pünktchen auf seinen Kartoffeln gewundert. Aussortiert werden müssen die Knollen mit Makel jedoch nicht - sie können mitgegessen werden.mehr...

Leben : Essen und Trinken

Junge Brennnesselblätter schmecken als Pesto

Bonn (dpa/tmn) In Ziergärten sind Brennnesseln den Besitzern meist ein Ärgernis, in Nutzgärten dagegen gern gesehen. Denn das als Unkraut verschriene Gewächs lässt sich gut für einen Wildkräutersalat, für ein Pesto oder als Gemüsebeilage verwenden.mehr...

Leben : Essen und Trinken

Brokkoli-Aroma mit Weißwein oder Zitronensaft intensivieren

Bonn (dpa/tmn) Brokkoli ist gesund und vielseitig einsetzbar. Mit dem Gemüse lässt sich eine Suppe zubereiten, man kann es als Wok-Gemüse oder für Salat nutzen. Besonders aromatisch schmeckt Brokkoli, wenn man ihn mit Weißwein oder Zitronensaft beträufelt.mehr...

Leben : Essen und Trinken

Weißer Flaum auf Himbeeren ist ein gutes Zeichen

München (dpa/tmn) Tipps für die Ernte, den Kauf und Verzehr von Himbeeren gibt der Bayerische Bauernverband: Wenn sich die Früchte leicht vom Fruchtzapfen lösen lassen und einen weichen Flaum haben, sind sie reif und lecker.mehr...