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Haftbefehle gegen Söhne

Gewalttat in Duisburg - Polizei vermutet Beziehungstat

DUISBURG Nach einer Gewalttat mit einem Toten und einer Schwerverletzten in Duisburg hat die Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen zwei Söhne des überlebenden Opfers beantragt. Die 24 und 16 Jahre alten Brüder sind auf der Flucht. Die Polizei ist sich sicher, dass der Bluttat Familienstreitigkeiten vorausgingen.

Gewalttat in Duisburg - Polizei vermutet Beziehungstat

Ein Polizist der Spurensicherung betritt am Sonntag das Haus, in dem zuvor ein Mann getötet und eine Frau schwerverletzt wurden.

Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. In der Nacht zum Dienstag war eine Wohnung in Duisburg durchsucht worden.

Die 42-jährige Verletzte wurde nach einem Notruf vor einem Mehrfamilienhaus gefunden und anschließend in einem Krankenhaus notoperiert. Ihr Zustand sei stabil, teilte die Polizei mit. Berichte, dass die Frau schwanger gewesen sein sollte, hatten sich als falsch herausgestellt. 

Schüsse und lautstarker Streit

Den Toten hatten die Ermittler am Sonntagmittag in einer Wohnung in dem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Marxloh entdeckt. Eine Frau habe sich gemeldet und von Schüssen und einem lautstarken Streit im Wohnhaus berichtet. In welchem Verhältnis der Tote und die verletzte Frau zu einander standen, teilte die Polizei zunächst nicht mit. 

Eine Großfahndung der Polizei unmittelbar nach dem Verbrechen war am Sonntag erfolglos geblieben. Die Ermittler setzten dabei rund 20 Streifenwagen und einen Hubschrauber ein, auch ein in der Nähe des Wohnhauses gelegener Park sei durchkämmt worden.   

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