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Gewerkschaftschef kritisiert Mini-Job-Zunahme

Berlin (dpa) Der Chef der Nahrungsgewerkschaft NGG, Franz-Josef Möllenberg, hat den Anstieg sogenannter Mini-Jobs im Gastgewerbe und im Einzelhandel kritisiert. «Die geringfügige Beschäftigung ist im Gastgewerbe seit 2003 von 537 000 auf 675 000 gestiegen», sagte er der Tageszeitung «Die Welt».

Gewerkschaftschef kritisiert Mini-Job-Zunahme

Immer mehr Menschen arbeiten im Gastgewerbe, ohne Rentenbeiträge zu zahlen. (Symbolbild)

Zugleich seien in den vergangenen fünf Jahren mehr als zehn Prozent der Vollzeitstellen verschwunden. Immer mehr Menschen zahlten keine Rentenbeiträge und seien daher im Alter auf staatliche Hilfe angewiesen. «Wir fordern deshalb, dass die Minijobs voll sozialversicherungspflichtig gemacht werden», betonte der Gewerkschaftsboss.

Möllenberg sprach sich zugleich für einen allgemeinen Mindestlohn aus. «Auch die Union wird spätestens 2011 einsehen, wenn der Arbeitsmarkt für Osteuropäer geöffnet wird, dass wir einen generellen Mindestlohn brauchen», sagte er der «Welt». «Die sozialen Verwerfungen werden sonst zu groß. Das hält keine Gesellschaft aus.» Das neue Gesetz für Mindestarbeitsbedingungen sei zu bürokratisch, um die Einführung von Branchen-Mindestlöhnen grundlegend zu erleichtern.

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