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Bulle verlässt Gelsenkirchen

Giraffe Kimary zieht von Zoom Erlebniswelt nach Serbien

GELSENKIRCHEN Auch Giraffenkinder werden "flügge": Am Montag bricht der zweijährige Giraffenbulle Kimary zu seiner vielleicht größten Reise auf. Er verlässt den Zoo in Gelsenkirchen und zieht in einen Tierpark nach Serbien um. Doch warum muss Kimary das Ruhrgebiet verlassen?

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Giraffe Kimary verlässt seine "Heimat".

20 Stunden wird der Giraffenbulle in diesem Anhänger verbringen, dann kommt er in Serbien an.

Die ersten zwei Jahre seines Lebens verbrachte der Giraffenbullen Kimary in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen. Am Montag musste er sich dann um 09.15 Uhr von seiner Mutter Mary und seinem Vater, dem 12-jährigen Zuchtbullen Kito, verabschieden. Kimary verlässt Gelsenkirchen, um im Tierpark im serbischen Palic in einer reinen Bullenherde zu leben. Warum kann Kimary nicht in Gelsenkirchen bleiben?"Kimary ist mit seinen zwei Jahren nun geschlechtsreif. Er musste Gelsenkirchen verlassen, weil es in der Herde hier bereits einen Bullen gibt - seinen Vater Kito. Das würde nicht gut gehen," verrät Jan Dannert von der ZOOM Erlebniswelt.

In der Giraffen-Herde in Gelsenkirchen leben nämlich viele Weibchen und ein einziges Männchen, der Zuchtbulle Kito. Würde Kimary in Gelsenkirchen bleiben, käme es zu Kämpfen zwischen ihm und seinem Vater. Der nun geschlechtsreife Kimary würde versuchen, sich gegen den älteren Bullen durchzusetzen - um der einzige Herr für die Gelsenkirchener Giraffendamen-Welt zu sein. Sind die Männchen allerdings unter sich, kann ihnen von keiner weiblichen Giraffe der Kopf verdreht werden. Und so kommt es auch nicht zu Streit. "Deshalb geht Kimary nach Serbien. Dort kann er in einer reinen Bullenherde leben."

Dafür muss er allerdings noch eine stressige Reise hinter sich bringen: 20 Stunden dauert die Fahrt in seine neue Heimat. "Das ist natürlich anstrengend für die Tiere. Deshalb sind ja auch Spezialisten dabei, die den Transport begleiten," erklärt Jan Dannert.Abgeholt wurde Kimary von einem Spediteur, der auf Tiertransporte spezialisiert ist. Manche Unternehmen richten sich sogar auf bestimmte Tierarten ein. 

Allein der Weg von Kimarys Stall hin zum Transport-Anhänger war eine logistische Leistung: "Es sind mehrere Leute nötig, um diesen Vorgang bewachen. Da muss von allen Seiten geguckt und beobachtet werden. Eine Tierärztin ist auch immer vor Ort." Ob seine Giraffen-Mutter Mary ihren Sohn Kimary vermissen wird? "Sie hat noch anderen Nachwuchs in der Herde. Derzeit leben fünf Jungbullen bei uns," erklärt Jan Dannert. Auch sie werden wohl Gelsenkirchen verlassen müssen, wenn sie irgendwann alt genug sind. 

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Giraffe Kimary verlässt seine "Heimat".

20 Stunden wird der Giraffenbulle in diesem Anhänger verbringen, dann kommt er in Serbien an.

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