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Glatte Straßen in Deutschland - Busunfall in Bayern

Hamburg (dpa) Schnee und Eis haben auch zu Wochenbeginn vielerorts in Deutschland Unfälle auf den Straßen verursacht. In Niederbayern verunglückte am frühen Morgen bei Glätte ein Bus, 15 Menschen wurden verletzt.

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Unfall in Bayern: Der Bus war von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinuntergestürzt.

Blick auf die schneebedeckte Tafel am höchsten Punkt des 1.142 Meter hohen Brocken bei Schierke im Harz.

Ein Kleintransporter liegt nach einem Unfall durch Schneematsch auf der A31 nahe Dorsten.

Fußgänger schützen sich in Düsseldorf an einer Haltestelle mit Regenschirmen gegen den Schneeregen.

Kohlmeisen an einer Futterstelle mit Sonnenblumenkernen vor einem kleinen Schneemann.

Kasseler Stadtreiniger räumen eine Straßenbahnhaltestelle vom Neuschnee.

Ein Arbeiter befreit auf dem Marktplatz vor dem Mainzer Dom Lichterketten von Schnee.

Eine Frau und ein Kind ziehen mit einem Schlitten über die schneebedeckte Landschaft bei Ruderatshofen (Schwaben).

Der Doppeldeckerbus war gegen 4.00 Uhr bei Stallwang in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung hinuntergestürzt und umgekippt. Der Busfahrer war nach Polizei-Angaben leicht alkoholisiert. In Soest (Nordrhein-Westfalen) ist am Wochenende ein 43 Jahre alter Mann vermutlich erfroren. Alkohol und Kälte führten in der Nacht zum Sonntag zum Tod einer 59 Jahre alten Frau in Schleswig-Holstein. Gute Schneebedingungen in höheren Lagen gab es für Wintersportler.

Bei Haunersdorf (Bayern) verunglückte ein Tanklastzug, der Fahrer wurde leicht verletzt. Der mit 32 000 Litern Heizöl beladene Transporter war nach Angaben der Polizei vermutlich zu schnell unterwegs. Er kam bei Schneeglätte nach rechts von der Straße ab und kippte um.

Die Fahrt zur Arbeit glich in Nordrhein-Westfalen und Hessen häufig einer Rutschpartie. Es blieb jedoch meist bei Blechschäden, wie die Polizei mitteilte. Es krachte vor allem auf der Autobahn Hanau-Wetzlar (A45) und auf der Autobahn Kassel-Darmstadt (A5). Auf A66 Fulda-Frankfurt kam ein Lastwagen am Montagmorgen auf schneebedeckter Fahrbahn bei Schlüchtern ins Rutschen und prallte gegen die Leitplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. In der Rhön geriet ein Sattelzug mit Anhänger aus der Spur, weil er keine Winterreifen auf der Antriebsachse hatte. Auch in Nordthüringen machten Schnee und Glätte den Autofahrern zu schaffen. Auf der A71 in Richtung Sömmerda wurden bei Auffahrunfällen mehrere Menschen leicht verletzt.

Spaziergänger konnten sich im Sauerland an der Schneelandschaft erfreuen. In der Wintersportarena laufen auch in der Woche die Skilifte. «In Verwehungen kann man am Kahlen Asten bis zur Hüfte im Schnee versinken», sagte der Wetterbeobachter des Deutschen Wetterdienstes, Frank Dreblow. Auch in den hessischen Skigebieten gab es gute Möglichkeiten für Wintersport. Fünf Lifte haben geöffnet, die Loipen sind gespurt. «Es ist eine wunderschöne, weiße Winterlandschaft», sagte ein Tourismus-Sprecher.

In Italien schneite es vom Aostatal bis nach Florenz. Selbst in der Lagunenstadt Venedig gab es den ersten Schnee, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Montag. In den österreichischen Alpen nahm die Lawinengefahr stark zu. Besonders betroffen seien die Gipfel und Hänge der Obersteiermark, meldete die Nachrichtenagentur APA. Im Salzkammergut fielen in den vergangenen Tagen bis zu 1,50 Meter Neuschnee. In Teilen der Bundesländer Salzburg und Vorarlberg wurde die Lawinenwarnstufe 3 (große Gefahr) ausgerufen.

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