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Glock feiert Triumph bei DTM-Lauf in Hockenheim

Hockenheim. Spektakel in Hockenheim: Beim zweiten DTM-Saisonrennen liefern sich Timo Glock und Gary Paffett ein heißes Duell. Nach einem schwachen Auftakt kann am Ende auch Audi feiern.

Glock feiert Triumph bei DTM-Lauf in Hockenheim

Timo Glock setzte sich in Hockenheim im BMW durch. Foto: Uwe Anspach

Nach seinem Spektakel-Erfolg sendete DTM-Pilot Timo Glock eine klare Botschaft aus dem Cockpit.

„Das war das geilste Rennen, das ich jemals hatte. Ihr solltet diese Meisterschaft nicht verlassen, ihr verdammten Idioten“, rief der BMW-Fahrer nach seinem Triumph in Hockenheim in den Boxenfunk. Letzteres war nach dem umkämpften Sonntagsrennen beim Saisonauftakt-Wochenende als eine Ansage an Mercedes zu verstehen. Der Hersteller verlässt nach dieser Saison die Serie, die Zukunft der DTM ist deshalb völlig ungewiss.

Der frühere Formel-1-Pilot Glock setzte sich im zweiten Rennen des Wochenendes auf der nordbadischen Strecke vor Ex-Champion Mike Rockenfeller im Audi durch. Damit verbesserte sich der Ingolstädter Hersteller im Vergleich zum Auftakt deutlich, als Titelverteidiger René Rast als bester Audi-Pilot Neunter geworden war. Dritter wurde Vortagessieger Gary Paffett im Mercedes. Durch den Sieg übernahm Glock auch knapp die Führung in der Fahrerwertung vor Paffett.

Der 36 Jahre alte Glock startete am Sonntag von Platz eins und verteidigte diese Position zu seinem fünften DTM-Sieg. Mit Paffett lieferte er sich in den letzten Runden mehrere teils spektakuläre Überholmanöver. Am Schluss überholte Rockenfeller noch Paffett. Titelverteidiger Rast verbesserte sich etwas und wurde Siebter.

Zum Auftakt am Samstag hatte noch Mercedes dominiert. Routinier Paffett gewann vor Markenkollege Lucas Auer. Insgesamt fuhren von den Stuttgartern vier Fahrer unter die ersten Fünf. Nur Glock konnte als Dritter mit Mercedes mithalten. Audi präsentierte sich desolat. Vom stärksten Hersteller des Vorjahres holten nur zwei Autos Punkte.

Die DTM hatte vor der Saison die Aerodynamik-Regeln verändert, um das Niveau der Rennautos der drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes anzugleichen. Im vergangenen Jahr behalf sich die Rennserie zunächst mit umstrittenen Zusatzgewichten, die vor allem Audi im Zaum hielten. Nachdem kurz vor Saisonende diese Performance-Gewichte abgeschafft wurden, dominierte der Autobauer aus Ingolstadt im Endspurt und holte sich die Titel in Fahrer-, Team- und Markenwertung.

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