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Gloria am Licht der Baustelle

BAROP „Fliegen geht schon. Nur das Gloria ist so schwer...“ – soweit das Zwischenfazit von Max (5), der beim Krippenspiel im Engelchor singt.

von Von Caroline Uschmann

, 11.12.2007
Gloria am Licht der Baustelle

Verkündigungsengel Philip und sein Chef. In diesem Fall Pfarrer Ralf Schlüter.

„Vielleicht wird er ja auch noch zum Teufelchen“, lacht seine Mutter, die ihn am Montag zur wöchentlichen Probe von „Der Stern, der nicht mehr leuchten wollte“ bringt. Max grinst. Und stürmt mit den anderen ins Gemeindehaus. Clara (9), die im himmlischen Orchester auch Flöte spielt, hat ganz andere Sorgen: „Neue Oktaven!“ Doch auch die bekam sie mit „Engelschefin“ Kathrin Eckhoff gut in die Griff. So dass es mit dem „Fliegen“ üben zu den beiden Liedern weitergehen konnte. „Stern über Bethlehem“ und besagtem „Gloria“, mit „so komischen Wörtern drin“, wie Max auch diesmal kritisch bemerkte.

Kostüme auspacken

Nebenan in der Lutherkirche bei Pfarrer und Regisseur Ralf Schlüter war am Montag das reine Sprechtraining abgeschlossen. Die Kostüme wurden ausgepackt. „Tolle Klamotten“, freuten sich vor allem Nathalie, Sabrina, Ilka und Kim (alle 11), die im Stück Josef, Maria, Wirt und Wirtin spielen. Und nun erstmal in langen Tüchern, Röcken und Hüten schwelgten. Bis Ralf Schlüter irgendwann unterbrechen musste: „Mädels, jetzt aber auf die Bühne mit euch...“

Lagerfeuer mal anders

Die Hirten hatten auch diesmal ihren eigenen Proberaum. Und durften als erste ein Requisit ausprobieren: Das Lagerfeuer. Oder vielmehr ein Baustellen-Signallicht. „Man muss ja erfinderisch sein“, grinst Ralf Schlüter. Und so saß die Gruppe aus sechs Kindern einträchtig um das rot flackernde Licht. Direkt vorm Altar – schon unter realistischen Bedingungen eben. Schließlich rückt die Aufführung näher. Deshalb wurden bei den Erwachsenen nun Rahmenbedingungen festgelegt. „Wir lassen bei der Aufführung um 14 Uhr den Engelchor weg“, beschloss Kathrin Eckhoff. „Das wird sonst zu viel für die Kinder.“

Zwei Versionen an Heiligabend

Die Handlung vom alten Stern, der zu müde ist um noch weiter zu leuchten, und dann von Gott einen letzten, entscheidenden Auftrag bekommt, bleibt jedoch gleich. Nun feilt der Regisseur Ralf Schlüter noch an weiteren Überraschungen für die Besucher. Auf verschiedene Weisen soll es an Heiligabend für sie Sterne regnen.