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Gneisenauallee wird nächste Woche freigegeben

Neue Verkehrsachse

Bruno Schreurs fiebert dem nächsten Mittwoch entgegen, denn dann wird die Gneisenauallee für den Verkehr freigegeben. „Das gibt einen Schub für Derne“, ist sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Projektgesellschaft Gneisenau sicher - und rät Geschäftsleuten zum Umzug.

DERNE

von Von Uwe Brodersen

, 28.06.2012
Gneisenauallee wird nächste Woche freigegeben

Die Gneisenauallee wird am Mittwoch (4.7.) eröffnet. Ab dann wird dort reger Betrieb herrschen.

Der Ex-Ratsvertreter, der seit 18 Jahren in der Politik ist, setzt sich seit langem für die Verkehrsader ein. Warum ist sie so wichtig? „Weil sie über die B 236 an drei Autobahnen angeschlossen ist. Somit ist Gneisenau für LKW gut zu erreichen“, erläutert der SPD-Politiker. Mit dem Bau der Verkehrsachse kann jetzt die Altenderner Straße verkehrsberuhigt und das Derner Zentrum attraktiver gestaltet werden. Auch die Derner Straße wird entlastet. 1,8 Kilometer lang ist die Gneisenauallee, die auf das östliche Auffahrtohr der B 236 trifft.  

 Sie ist eine zweispurige Straße mit Linksabbiegerspuren sowie Rad- und Gehwegen bis zum Piepenbrink. In den letzten Wochen wurde der Einmündungsbereich der Gneisenauallee auf die Derner Straße verändert. Die Gneisenauallee geht jetzt in einer leichten Linkskurve direkt auf die Derner Drehscheibe und hat Vorrang gegenüber der Derner Straße.Die Straße kostet 4,5 Millionen Euro, die die Stadt bezahlt. Allerdings erhält Dortmund dafür eine Landesförderung von 65 Prozent. Vorfinanziert wurde der Bau von der RAG Montan Immobilien GmbH.  Rund 20 Firmen haben sich dort niedergelassen, wo Mitte der 80er Jahre die Zeche Gneisenau, einst eine der größten Europas, ihre Tore schloss. Das Spektrum reicht von der Autowerkstatt über die Edelstahlverarbeitung für Großküchen und einen Elektronikhandel bis zu einer Glockengießerei. Hinzu treten das Einkaufszentrum und der Dienstleistungsriegel mit ihren Firmen.  

 Schreurs ist zuversichtlich, dass sich in den nächsten Jahren zumindest zehn weitere Betriebe ansiedeln. Allein der geplante Autohof bringe fünf Firmen, nämlich Hotel, Restaurant, Tankstelle, Autohandel und -werkstatt. Den alteingesessenen Derner Geschäftsleuten empfiehlt Bruno Schreurs, nach Gneisenau umzuziehen. 

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