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Goc gewinnt mit Mannheim gegen Ehrhoffs Kölner

Düsseldorf. Nach Silber von Pyeongchang spitzt sich für die deutschen Eishockey-Nationalspieler im Liga-Alltag der Kampf um die beste Ausgangssituation für die Playoffs zu. Marcel Goc fügt mit Mannheim den Kölnern mit Christian Ehrhoff eine bittere Niederlage zu.

Goc gewinnt mit Mannheim gegen Ehrhoffs Kölner

Marcel Goc (l) hat mit Adler Mannheim noch Chancen auf den direkten Viertelfinal-Einzug. Foto: Armin Weigel

Nach dem sensationellen Silber von Pyeongchang zittern Olympia-Kapitän Marcel Goc und Fahnenträger Christian Ehrhoff im Liga-Alltag um den direkten Viertelfinaleinzug.

Mit den Adlern Mannheim gewann Goc vier Tage nach der Rückkehr aus Südkorea das Eishockey-Prestigeduell mit den Kölner Haien um Verteidiger-Star Ehrhoff 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). Vor dem Hauptrunden-Abschluss am Sonntag schob sich Mannheim auf Platz sechs vor und hat nach seinem Aufwärtstrend in einer lange enttäuschenden Saison doch noch die Chance, die erste Playoff-Runde zu vermeiden.

Die Eisbären Berlin verbesserten sich am Freitag mit ihrem Olympia-Trio dank eines klaren 6:2 (2:1, 4:0, 1:0) bei der Düsseldorfer EG vorerst auf Platz zwei hinter Tabellenführer EHC Red Bull München. Die Schwenninger Wild Wings sicherten sich unterdessen mit einem 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) in Iserlohn den letzten noch offenen Platz für die erste Playoff-Runde und sind erstmals seit 22 Jahren wieder in den Playoffs dabei.

In Mannheim feierten Goc und seine fünf Nationalteam-Kollegen den zweiten Sieg im zweiten Spiel nach der Olympia-Pause. Der frühere NHL-Profi Goc bereitete vor 13 600 Zuschauern in der ausverkauften Halle den zweiten Treffer durch Chad Kolarik im Schlussdrittel mit vor. Goalie Dennis Endras, bei Olympia nur Ersatz, überzeugte und blieb ohne Gegentor. „Das Herz ist wieder am rechten Fleck, die Leidenschaft stimmt“, sagte Endras bei Telekom Sport.

Aufseiten der Kölner war Silbermedaillengewinner Moritz Müller, der am Mittwoch erkrankt fehlte, wieder dabei. Stürmer Felix Schütz pausierte dagegen krankheitsbedingt. Köln droht als derzeitiger Achter die gute Ausgangssituation mit der zweiten Niederlage binnen zwei Tagen zu verspielen. Zum Abschluss der Hauptrunde treten Ehrhoff und Co. beim Vierten in Ingolstadt an, Mannheim ist in Augsburg zu Gast. Nur die Top Sechs erreichen direkt die Runde der besten Acht.

Vor dem Auftakt in Mannheim wurden die Olympia-Zweiten beider Teams geehrt, Bilder von Pyeongchang flimmerten über die Leinwand. „Dass es am Ende Silber wurde, ist ein Traum fürs deutsche Eishockey und eine große Chance“, bekräftigte Adler-Geschäftsführer Daniel Hopp. 

Auch in Düsseldorf begrüßten die Zuschauer die Berliner aus dem Sensationsteam, Jonas Müller, Frank Hördler und Marcel Noebels. Vor 13 205 Zuschauern in der ausverkauften Arena nahmen die Eisbären der DEG dann jedoch die letzte Chance auf die Qualifikation für die erste Playoff-Runde. Die Nürnberg Ice Tigers unterlagen ohne den angeschlagenenen Nationalstürmer Patrick Reimer, aber mit Yasin Ehliz und Leo Pföderl, beim ERC Ingolstadt klar mit 2:6 (0:2, 0:2, 2:2). Die sieben Olympioniken des Tabellenführers EHC Red Bull München durften sich auch beim 5:1 (0:1, 2:0, 3:0) in Bremerhaven schonen.

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