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„Görliwood“ zur besten Filmlocation gekürt

Görlitz. Die ostsächsische Stadt an der Grenze zu Polen ist im Zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben. Deshalb gibt sie eine gute Kulisse für etliche historische Filme ab, beispielsweise für Wes Andersons „Grand Budapest Hotel“ (2014).

„Görliwood“ zur besten Filmlocation gekürt

Blick auf den Marienplatz und den Dicken Turm in Görlitz. Foto: Monika Skolimowska

Görlitz ist als Filmkulisse preisgekrönt. Die ostsächsische Stadt wurde am Dienstagabend in Brüssel mit dem erstmals vergebenen „European Film Location Award of the Decade“ geehrt.

Für den Preis des Netzwerkes „Filming Europe“ waren elf Drehorte, darunter Locations in Kroatien, Spanien, Österreich, Norwegen und Italien nominiert. „Görliwood“ als Kulisse für mehrere Oscar-gekrönte Streifen erhielt den Zuschlag, teilte die Stadt mit.

Ausschlaggebend war der Film „Grand Budapest Hotel“ von Wes Anderson mit Stars wie Tilda Swinton, Ralph Fiennes, Jude Law, Bill Murray, Edward Norton und Willem Dafoe. Zentraler Schauplatz war dabei das Görlitzer Jugendstilkaufhaus aus dem Jahre 1913, das man für den Film in ein Hotel verwandelt hatte. Er lief 2014 als Eröffnungsfilm der Berlinale und wurde mit vier Oscars ausgezeichnet - darunter für das beste Szenenbild.

Görlitz war erstmals in den 50er Jahren Drehort für einen Film („Der Ochse von Kulm“). Seither entstanden etwa 100 Filmproduktionen in der Neißestadt mit ihren etwa 4000 Baudenkmalen aus 500 Jahren. Städte wie New York, Berlin, München oder Paris verkörperte Görlitz bereits im Film.

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