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Gomez: «Weiß wieder, wo das Tor steht»

Stuttgart (dpa) Nationalstürmer Mario Gomez hat seine schwache Leistung bei der Fußball-Europameisterschaft abgehakt.

Gomez: «Weiß wieder, wo das Tor steht»

Mario Gomez (l) jubelt mit seinen Stuttgarter Mannschaftskollegen über ein Tor.

«Ich merke, dass die Sicherheit vor dem Tor zurückkehrt, die ich bei der EM vorübergehend verloren hatte», sagte der Angreifer des Bundesligisten VfB Stuttgart in einem Interview der «Stuttgarter Zeitung» und fügte an: «Ich weiß jetzt wieder, wo das Tor steht und bekomme viele Chancen.»

An die EM habe er in den vergangenen Wochen nicht oft gedacht. «Natürlich ist es nicht so gelaufen, wie ich es mir gewünscht hatte», sagte Gomez, um den in der Sommerpause Rekordmeister FC Bayern München gebuhlt hatte. «Aber ich spiele noch zehn, zwölf oder sogar fünfzehn Jahre Fußball. Mir bleibt viel Zeit, auch bei einem großen Turnier erfolgreich zu sein.» Nach einer starken Bundesliga-Saison mit 19 Treffern war der Torjäger bei der Endrunde in Österreich und der Schweiz einer der unglücklichsten Figuren der deutschen Auswahl gewesen.

Bei dem Turnier blieb Gomez ohne Tor und verlor nach dem Vorrundenfinale gegen Österreich (1:0), in dem er eine hundertprozentige Chance vergeben hatte, seinen Platz in der Anfangself des EM-Finalisten. Zum Bundesliga-Auftakt am vergangenen Sonntag traf der 23-Jährige dagegen beim 3:1-Sieg bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach. Zum 5:0-Erfolg beim FC Hansa Lüneburg in der ersten DFB-Pokalrunde steuerte er zwei Treffer bei.

Die Beurteilung von Stürmern stuft Gomez als «viel zu extrem» ein. «Schießt man drei Tore, ist man ein Volksheld, trifft man viermal nicht, ist man ein Depp», sagte Gomez, der optimistisch ist, dass er mit dem VfB eine erfolgreiche Saison spielen wird: «Mein Gefühl sagt mir, dass es ein gutes Jahr wird.»

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