Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Google-Mitgründer zeigt seine elektrischen Lufttaxis

Mountain View/Wellington. Als die CSU-Politikerin Dorothee Bär in einem Interview von „Flugtaxis“, sprach, die künftig im deutschen Luftraum unterwegs sein könnten, stieß sie teilweise auf Skepsis und Spott. In Neuseeland sollen aber in rund drei Jahren solche Fluggeräte unterwegs sein.

Google-Mitgründer zeigt seine elektrischen Lufttaxis

Google-Mitbegründer Larry Page steigt ins Geschäft für Lufttaxis. Foto: Christoph Dernbach

Eine von Google-Mitgründer Larry Page finanzierte Firma will in Neuseeland einen Flugdienst mit Lufttaxis aus eigener Entwicklung starten.

Die kleinen elektrischen Maschinen für zwei Personen können senkrecht starten und dann wie ein Flugzeug fliegen.

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch die deutsche Firma Lilium, die ein Elektroflugzeug für fünf Personen entwickelt. Andere Anbieter wie die Daimler-Beteiligung Volocopter aus Deutschland oder Ehang aus China setzen eher auf eine Art Riesendrohnen. Nach einer Reihe von Geheimflügen auf der Südinsel des Pazifikstaats wurde es am Dienstag in Wellington der Öffentlichkeit gezeigt. 

Das von Page privat finanzierte Flugprojekt wird von Sebastian Thrun geleitet - einem aus Deutschland stammenden Wissenschaftler, der einst Googles Roboterwagen-Programm mitbegründete.

Die Existenz der Firma Kitty Hawk, die kleine Fluggeräte entwickelt, war bereits bekannt. Der Firmenname Kitty Hawk lehnt sich an die amerikanische Kleinstadt an der Küste North Carolinas an, wo die Brüder Wright Anfang des 20. Jahrhunderts ihre ersten motorisierten Flüge unternahmen. In Neuseeland ist die Firma unter dem Namen Zephyr Airworks aktiv. Bisher sickerten aber nur Videos von einem Prototypen durch, der nichts mit der nun vorgestellten Maschine mit dem Namen Cora gemeinsam hat.

Cora soll autonom fliegen. Das Flugzeug hat zwölf Elektromotoren und soll mit einer Höchstgeschwindigkeit von 177 Kilometern pro Stunde bis zu 100 Kilometer weit fliegen können. Die Pläne von Lilium sind ambitionierter: Deren Flugzeug soll mit seinen 36 Motoren in einer Stunde bis zu 300 Kilometer zurücklegen können.

Der Chef von Kitty Hawk, Fred Reid, äußerte sich optimistisch, dass in Neuseeland bald auch kommerzielle Flüge mit Cora möglich sind. Als Ziel nannte er einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren. Premierministerin Jacinda Ardern sagte der „New York Times“, das Land wolle ein Zeichen setzen, dass seine Türen für Leute offen stünden, die großartige Ideen in die Wirklichkeit umsetzen wollten.

Aktuell sind bereits mehrere Lufttaxi-Dienste in Planung, unter anderem vom Fahrdienst-Vermittler Uber. Auch die Flugzeugbauer Airbus und Boeing arbeiten an eigenen kleinen Maschinen für solche Dienste.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Netzwelt

Datenschutzgrundverordnung: „Nachjustierung“ gefordert

Potsdam. Kurz vor dem offiziellen Inkrafttreten der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung sehen Vertreter der Wirtschaft noch großen Handlungsbedarf zum Nachjustieren.mehr...

Netzwelt

Facebook meldet weiter starke Zahlen nach Datenskandal

Menlo Park. Facebook hat in seinen ersten Quartalsergebnissen seit dem Ausbruch des aktuellen Datenskandals erneut kräftige Zuwächse bei Umsatz und Gewinn präsentiert. Auch die Zahl monatlich aktiver Nutzer kletterte von 2,13 auf 2,2 Milliarden.mehr...

Netzwelt

Weltweit größter Marktplatz für DDoS-Attacken ist offline

Berlin. In einer international abgestimmten Aktion ist der Polizei in Europa ein wichtiger Schlag gegen Internet-Kriminelle gelungen. Der vermutlich weltgrößte Marktplatz für so genannte DDoS-Attacken sei vom Netz, teilte Europol mit.mehr...

Netzwelt

Autonomes Fahren: Continental testet auf der Autobahn

Hannover. Noch ist es Zukunftsmusik, die Serienreife weit weg. Aber irgendwann wird es wahr - dann plaudern wir, lesen oder schauen Videos während der Fahrt im Roboterauto.mehr...

Netzwelt

Brüssel will künstliche Intelligenz in Europa vorantreiben

Brüssel. Im Wettbewerb mit anderen Märkten wie China und den USA soll die Entwicklung künstlicher Intelligenz in Europa nach dem Willen der EU-Kommission deutlich vorangetrieben werden.mehr...