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„Gorch Fock“ wird für bis zu 135 Millionen Euro saniert

Hamburg/Berlin. Teurer als geplant: Die Kosten für die Sanierung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ steigen. Die zuständige Werft verlangt deutlich mehr Geld als die bislang veranschlagten 75 Millionen Euro. Bei einer Überprüfung waren gravierende Mängel zutage getreten.

„Gorch Fock“ wird für bis zu 135 Millionen Euro saniert

Das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“, bei der traditionellen Geschwaderfahrt der Hanse Sail auf der Ostsee vor Rostock-Warnemünde. Foto: Bernd Wüstneck

Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird repariert und saniert. Die Kosten für die Instandsetzung würden bis zu 135 Millionen Euro betragen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe die Minister der großen Koalition am Morgen darüber informiert. Zuvor hatte der Sender NDR Info darüber berichtet. Nach deutlich gestiegenen Reparaturkosten war zuletzt auch über eine Stilllegung des Schiffes und einen Neubau diskutiert worden.

Den Auftrag für die Instandsetzung der „Gorch Fock“ hatte die Elsflether Werft in Niedersachsen erhalten, die aber ein Dock in Bremerhaven nutzt.

Bei einer Überprüfung waren gravierende Mängel zutage getreten. Nach Informationen von NDR Info soll die Außenhaut weitgehend erneuert und Ober- und Zwischendeck sollen ersetzt werden. Außerdem wird der Antriebsmotor ausgebaut und überholt.

Der Kommandant der „Gorch Fock“, Nils Brandt, zeigte sich erleichtert: „Nach langer Zeit der Flaute ist wieder Wind zu spüren und das tut gut, denn die „Gorch Fock“ erfüllt einen ganz wesentlichen Auftrag zur Ausbildung unseres Nachwuchses“, sagte er dem Sender.

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