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Sensations-Wechsel

Gottschalk und Bohlen: Von Rivalen zu Kollegen

Berlin Jahrelang galten Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen als Erzrivalen im deutschen Fernsehen. Jetzt sollen sie Seite an Seite auf der Jury-Bank vom RTL-„Supertalent“ sitzen. Dabei hatte Gottschalk noch 2010 gegen die Bohlen-Show gelästert.

Gottschalk und Bohlen: Von Rivalen zu Kollegen

Thomas Gottschalk (l-r) bei einer Sonderausgabe von "Wetten, dass..?" auf Mallorca mit Model Heidi Klum, Formel-1-Pilot Sebastian Vettel und seinem zukünftigen Partner: Dieter Bohlen.

Lange Zeit traten die beiden im Fernduell um die Quoten gegeneinander an: Gottschalk mit dem ZDF-„Wetten, dass..?“, Bohlen mit eben diesem „Supertalent“. Der RTL-Chefjuror hatte Gottschalk mit seiner Show nach Quoten gemessen gehörig in Bedrängnis gebracht. Noch im November 2011 gab Gottschalk vor der „Wetten, dass..?“-Sendung aus Hannover die Kampfparole aus: „Wichtig ist: Bohlen knacken!“

Wirklich überholt hat Bohlen Gottschalk aber nie - mit einer Ausnahme, die aber als Sonderfall in die Fernseh-Geschichte eingehen wird. Am 4. Dezember 2010, als Gottschalk nach 33 Minuten seine Show nach dem Unfall von Samuel Koch abbrach, konnte Bohlen viele ZDF-Seher einsammeln und kam auf insgesamt 8,34 Millionen Zuschauer im Durchschnitt. Gottschalks Schicksalssendung hatten 8,16 Millionen Menschen gesehen. „Es kann nicht sein, dass “Wetten, dass..?“ mit knapp zehn Millionen auf dem zweiten Platz landet, während der Kollege Bohlen mit knapp sieben Millionen Spitzenreiter ist - nur weil bei ihm mehr Halbwüchsige vor der Kiste saßen“, schimpfte Gottschalk 2010 in einem dpa-Interview.

Damals sagte er auch: „“Wetten, dass..?“ gibt es jetzt 30 Jahre. Da wurde noch nie jemand vorgeführt und wenn sich mal einer blamiert, dann auf hohem Niveau. Ich verspreche niemandem, dass er zum Superstar wird und frage bei jemandem, der 20 Kisten aufeinander stellt, nicht nach, ob er vielleicht noch ein trauriges Schicksal hat. Das Schlimmste was ich der Menschheit antue, sind die Klamotten, die ich trage. Und daran wird sich auch nichts ändern.“ 

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