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Grenze quer durch NRW?

Basketball

Bis zur endgültigen Einteilung der Nord- und Südgruppe der 2. Bundesliga ProB müssen die Vereine wohl noch bis zur nächsten Woche warten. Derzeit wird aber offenbar eine Grenzziehung quer durch Nordrhein-Westfalen favorisiert.

DORSTEN

von Von Andreas Leistner

, 14.06.2012

Das würde bedeuten, dass die vier Clubs aus dem Vest Recklinghausen – Dorsten, Wulfen, Herten und Recklinghausen – zusammen in der Nordgruppe blieben, dort aber auf die Nordclubs Wedel, Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Wolfenbüttel sowie die Ost-Vertreter Dresden, Stahnsdorf und Sandersdorf/Wolfen/Bitterfeld treffen. Ob die Uni-Riesen Leipzig noch dazu stoßen, hängt davon ab, ob die Messestädter das Angebot der Jungen Liga auf einen ProA-Platz annehmen.

Das wäre für das Vest-Quartett die erste Kröte, die sie schlucken müssten. Denn dann müsste die Nordgruppe wie im Vorjahr mit 13 Mannschaften spielen und zusätzliche Spieltage unter der Woche im Spielplan unterbringen. Die zweite Kröte: Die NRW-Clubs Schwelm, Rhöndorf und Leverkusen würden zusammen mit Lich, Hanau, Langen, Frankfurt, Breitengrüßbach, Nördlingen, Leitershofen, Weißenhorn und Konstanz in der Südgruppe spielen. Traditionsreiche Duelle und – vor allem – kurze Anfahrtswege würden für die heimischen Clubs wegfallen.

Jochen Böhmcker, Spielleiter der Jungen Liga (DJL), wollte am Donnerstag keine definitiven Aussagen zur Gruppeneinteilung machen, DJL-Geschäftsführer Nicolas Grundmann ist noch bis Montag im Urlaub. Dann aber möchte Böhmcker langsam mit dem Erstellen des Spielplans beginnen: „Ich hoffe, dass ich Anfang nächster Woche das Signal dazu von der Geschäftsführung bekomme.“

Ganz so schnell wird es aber wohl nicht gehen, denn aus Leipzig war gestern zu hören, dass die Uni-Riesen noch mit sich ringen. „Die entscheidende Sitzung wird wohl erst Anfang der Woche stattfinden“, erklärte Geschäftsführer Dr. Werner Scholz. Was für die Liga und die anderen Vereine bedeutet, dass sie wohl noch etwas länger warten müssen. Selbst wenn Leipzig in der ProB bliebe, wäre die 13er-Gruppe damit noch nicht beschlossene Sache. „Es gibt noch andere Vereine, die eine ProA-Lizenz beantragt hatten“, sagt Jochen Böhmcker. Wer, das sagt er nicht. Und bis wann sie sich äußern müssen, auch nicht. Bleibt nur das Warten.