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Grigo bleibt einer der schnellsten Polizisten

Radsport

Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Polizeilandesmeisterschaft im Radsport stellte der Raesfelder Polizeibeamte Hansjörg Grigo erneut seine Qualitäten im Zeitfahren unter Beweis.

RAESFELD

21.06.2012
Grigo bleibt einer der schnellsten Polizisten

Hochkonzentriert: Hansjörg Grigo kurz vor dem Start mit seinem speziellen Zeitfahrrad.

Grigo überfuhr im niederrheinischen Rees nach exakt 27:23:8 Minuten die Ziellinie. Die 20,5 km absolvierte er somit in einem Stundenmittel von 45,15 km/h. Dies ist eine der schnellsten Durchschnittsgeschwindigkeiten, die der Raesfelder bei einem Einzelzeitfahren je erreichte. Er wurde erneut Landesmeister der AK 7 (Jg. 1957 - 1961), in der weitere 29 Sportler gestartet waren.

Mit Platz sieben in der Gesamtwertung aller gestarteten Fahrer war Grigo, der viele Jahre als Mitglied der Polizei-Nationalmannschaft verschiedene internationale Erfolge feiern konnte, nach wie vor auf hohem Niveau unterwegs. Grigo, der für die Behörde Recklinghausen an den Start ging, hatte sich seit mehreren Wochen ganz speziell auf diese Meisterschaft vorbereitet. „Um hier eine gute Zeit fahren zu können, zählt neben Kraft und Ausdauer auch die Bereitschaft, sich richtig quälen zu können“, erklärt er, „bei einem Zeitfahren hält man sich möglichst immer im Bereich der maximalen Leistungsgrenze auf. Ein Pulsschlag zu viel bedeutet Übersäuerung der Muskulatur und somit Leistungseinbruch, jeder Pulsschlag zu wenig kann entscheidende Sekunden kosten. So ein Wettkampf kann dann schon mal richtig weh tun.“

Doch nicht nur der Mensch, auch das Material muss stimmen. Scheibenrad statt normalem Hinterrad und Carbonräder sind praktisch Pflicht: „Mit einem normalen Rennrad geht da kaum noch jemand an den Start“, berichtet Grigo, „da meine Werte bei diversen Leistungstests nach wie vor in einem sehr guten Bereich lagen, habe ich mich, um konkurrenzfähig zu bleiben, nochmals für eine neue Zeitfahrmaschine entschieden, da meine Mitfavoriten ebenfalls mit bestem Material unterwegs sind.“ Und das zahlte sich aus. 

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