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Groschek kandidiert nicht mehr für Vorsitz der NRW-SPD

Der Chef der nordrhein-westfälischen SPD, Michael Groschek, will nicht mehr für das Amt des Parteivorsitzenden antreten. „Wir werden eine große personelle Erneuerung an der Spitze der SPD erleben“, sagte Groschek (61) am Freitagabend am Rande einer Sitzung des SPD-Landesvorstandes in Düsseldorf.

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Düsseldorf

, 16.03.2018
Groschek kandidiert nicht mehr für Vorsitz der NRW-SPD

Michael Groschek (SPD) tritt nicht mehr für das Amt des NRW-Vorsitzenden an. Foto: Bernd Thissen

Der mitgliederstärkste SPD-Landesverband will nun zügiger als ursprünglich geplant seine Spitzenpersonalien regeln. Der Parteitag mit der Wahl des gesamten neuen Vorstands wurde von Ende September auf den 23. Juni in Bochum vorverlegt. Bis dahin soll eine Kommission aus Vertretern ein Personaltableau vorlegen.

Der Oberhausener Groschek hatte die Führung der Partei im Juni 2017 nach der schweren Niederlage der SPD bei der Landtagswahl übernommen. Groscheks Vorgängerin Hannelore Kraft, die zehn Jahre Chefin der NRW-SPD war, hatte noch am Wahlabend ihren Rückzug erklärt.