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Großbrände in den USA wüten weiter - Hunderte Häuser zerstört

Washington (dpa) Feuerwehrleute kämpfen unermüdlich gegen die verheerenden Brände im US-Bundesstaat Colorado. Bis zum Donnerstag bekamen sie das Katastrophenfeuer trotzdem nicht in den Griff.

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Tausende Feuerwehrleute kämpfen gegen das Flammenmeer an. Foto: Bob Pearson

Waldbrand Mitte Mai nahe Ft. Collins. Der Brand erstreckt sich zu diesem Zeitpunkt auf eine ca. 170 Quadratkilometer große Fläche. Foto: Bob Pearson

Ein Spezialhubschrauber der Feuerwehr wirft Wasser über einer Ortschaft ab. Foto: Bob Pearson

Wegen der verheerenden Waldbrände im Westen der USA müssen immer mehr Menschen ihre Häuser verlassen. Foto: Bob Pearson

Perfekte Bedingungen für die Waldbrände: Extreme Trockenheit, starke Winde und Blitzschlag. Foto: Bob Pearson

Präsident Obama hat den betroffenen Menschen volle Unterstützung zugesagt. Foto: Bob Pearson

Die Flammen haben in den vergangenen Tagen immer größere Gebiete zerstört und zuletzt 36 000 Menschen in die Flucht getrieben. Gut 300 Häuser verbrannten zu Asche. US-Präsident Barack Obama wird am Freitag in das Katastrophengebiet fliegen und sich ein Bild von der Lage machen.

Sturmböen mit Spitzenwerten von 145 Stundenkilometern hatten den Waldbrand im Waldo Canyon weiter angefacht. Insgesamt seien in den Katastrophenregionen Flächen von mehr als 730 Quadratkilometern abgebrannt. Die Ursache der verheerenden Feuer blieb weiter unklar, auch Brandstiftung wurde ausdrücklich nicht mehr ausgeschlossen.

«Das macht mich wütend und bringt mein Blut zum Kochen», sagte Colorados Gouverneur John Hickenlooper. «Es ruft eine physische Reaktion in mir hervor, daran zu denken, dass es da draußen jemanden gibt, der so etwas macht, nur um einen Kick und irgendeine Art Freude daraus zu bekommen.»

Ein Hoffnungsschimmer für die Menschen in Colorado Springs ist das Wetter: Abflauende Winde könnten den Feuerwehrleuten den Kampf gegen die Flammen etwas erleichtern. Auch etwas kühlere Temperaturen sollten in den nächsten Tagen für Beruhigung sorgen, wie der Nationale Wetterdienst der USA prognostizierte.

Wegen der Großbrände haben bereits 30 Gemeinden in Colorado die zum US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli beliebten Feuerwerke abgesagt.

Bericht «Denver Post»

Bericht CNN

Feuerinformation für Colorado

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