Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Große Polizeipräsenz bei Demos in Bielefeld

Bielefeld. Die Bielefelder Polizei rüstet sich für eine Solidaritätskundgebung für die verhaftete Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck am Donnerstagnachmittag. Im Einsatz seien Hundertschaften und eine Reiterstaffel, sagte eine Polizeisprecherin. „Wir sind gut vorbereitet.“ Insgesamt rechnet die Partei Die Rechte mit bis zu 150 Demo-Teilnehmern. Bei einer Gegendemonstration werden bis zu 300 Menschen erwartet. Die Beamten gehen nach eigenen Angaben von einem friedlichen Verlauf der beiden Demos aus.

Die 89-jährige Haverbeck war am Dienstag in Vlotho verhaftet worden, nachdem sie eine Haftstrafe im Gefängnis in Bielefeld nicht angetreten hatte. Wegen Volksverhetzung war sie zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Sie behauptete wiederholt, dass das Konzentrationslager Auschwitz kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager gewesen sei.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Schwarz-Gelb: Weniger Steuern für Familien und Ehrenamtliche

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Landesregierung will erreichen, dass Familien höhere Kosten für die Kinderbetreuung von der Steuer absetzen können. Über eine Bundesratsinitiative, zu der weitere Entlastungen gehören sollen, will das das Kabinett am Dienstag beraten. Insgesamt gehe es dabei um Steuerentlastungen von jährlich rund 800 Millionen Euro, wie das NRW-Finanzministerium am Freitag mitteilte. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ berichtet.mehr...

NRW

Konzert-Streit: Jüdische Gemeinden kritisieren Intendantin

Bochum. Im Streit um eine Einladung der israelkritischen Band Young Fathers durch die Ruhrtriennale haben die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen die Intendantin des Festivals, Stefanie Carp, scharf kritisiert. In einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief warfen drei Landesverbände und die Synagogengemeinde Köln der 62-jährigen Dramaturgin „grundlegende Unwissenheit um den Begriff des Antisemitismus und Fakten des Nahostkonflikts“ vor. Carp hatte die schottische Pop-Band zunächst ausgeladen, nachdem sie sich nicht von der BDS-Bewegung distanziert hatte, die sich für einen Boykott Israels wegen der Palästinenserpolitik einsetzt. Am Donnerstag lud sie die Band wieder ein. Die Young Fathers hätten glaubhaft gemacht, dass sie Antisemitismus in jeder Form ablehnen, hatte Carp erklärt.mehr...

NRW

Schulze Föcking: Hacker-Angriffs-Ermittlungen eingestellt

Köln. Die Staatsanwaltschaft Köln hat ihre Ermittlungen wegen eines vermeintlichen Hacker-Angriffs auf das TV-Netzwerk der zurückgetretenen Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) eingestellt. Der Anfangsverdacht einer Straftat habe sich nicht bestätigt, teilten die Ermittler am Freitag in Köln mit. Das Verfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts des Ausspähens von Daten sei eingestellt worden. Die vermeintliche Hacker-Attacke auf das TV-Netzwerk im Privathaus der Politikerin im Münsterland war tatsächlich ein Bedienungsfehler.mehr...

NRW

Entführungs-Verdacht: Mutmaßliche PKK-Anhänger festgenommen

Karlsruhe/Gelsenkirchen. Der Generalbundesanwalt hat in Gelsenkirchen ein mutmaßliches Mitglied der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK festnehmen lassen. In Baden-Württemberg wurden außerdem drei mutmaßliche Unterstützer festgenommen. Die drei Männer und eine Frau sollen an der Entführung eines früheren PKK-Mitglieds im Raum Stuttgart maßgeblich beteiligt gewesen sein. Es sei darum gegangen, dem Mann mit dem Tod zu drohen, um ihn zur weiteren Zusammenarbeit zu zwingen, wie die Karlsruher Behörde am Freitag mitteilte.mehr...

NRW

Lückenschluss: A1 soll fürs Haselhuhn einen Schlenker machen

Blankenheim. Die Autobahn 1 soll beim Lückenschluss in der Eifel für das geschützte Haselhuhn einen Schlenker machen. Das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium stellte am Freitag seine optimierte Trassenführung vor. Demnach sollen potenzielle Lebensräume des Haselhuhns in einem Bogen umfahren werden. Außerdem sei ein 600 Meter langer Tunnel geplant, damit ein großes Waldgebietes oberhalb des Ahrtals weniger durchschnitten wird.mehr...

NRW

Vergewaltigungen von Schülerinnen: Prozess beginnt im Juli

Essen. Fünf wegen Vergewaltigungen mehrerer Schülerinnen im Ruhrgebiet beschuldigte junge Männer müssen sich ab Mitte Juli in einem Verfahren vor der Jugendstrafkammer des Essener Landgerichts verantworten. Sie sollen in den vergangenen Monaten sieben Mädchen vergewaltigt haben. In drei Fällen sei es bei Versuchen geblieben. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass es noch weitere Taten gab. Die Ermittlungen dazu würden noch andauern, hieß es am Freitag.mehr...