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Große Sorge um inhaftierten Regisseur Oleg Senzow

Berlin. Der ukrainische Regisseur Oleg Senzow ist seit 2014 in Haft. Die Europäische Filmakademie fordetr seine Freilassung.

Große Sorge um inhaftierten Regisseur Oleg Senzow

Der ukrainische Regisseur Oleg Senzow (2015). Foto: Arkady Budnitsky

Die Europäische Filmakademie hat sich erneut für den inhaftierten ukrainischen Regisseur Oleg Senzow (41) eingesetzt. Dieser war Mitte Mai in einen unbefristeten Hungerstreik eingetreten.

„Wir machen uns große Sorgen und verlangen erneut, dass seine Sicherheit gewährleistet wird und er sofort und bedingungslos freigelassen wird“, schrieb der Akademie-Vorstand, Agnieszka Holland und Wim Wenders, am Freitag in Berlin.

Unterstützt wird der Appell, sich in Sachen Senzow an die Politik zu wenden, demnach von weiteren prominenten Regisseuren, darunter Ken Loach, Aki Kaurismäki, Volker Schlöndorff und Bertrand Tavernier. „Lasst Oleg nicht sterben!“, heißt es. Die Filmakademie vergibt den Europäischen Filmpreis und gilt als Stimme der Kinoschaffenden.

Der Regisseur ist seit 2014 in Russland inhaftiert. Er will den Hungerstreik laut Medien erst beenden, wenn alle ukrainischen politischen Gefangenen, die sich auf dem Territorium der Russischen Föderation befinden, frei gelassen sind.

Senzow wurde nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim 2014 von einem russischen Gericht trotz internationaler Proteste zu 20 Jahren Lagerhaft verurteilt. Ihm wird vorgeworfen, Anschläge vorbereitet und verübt zu haben. Senzow, der im Nordwesten Sibiriens seine Haftzeit absitzt, bestreitet dies vehement.

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