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Polizei geht gegen kriminelle Clans in Essen vor

Großeinsatz der Essener Polizei gegen Straßenkriminalität

ESSEN Mit einer Großrazzia in der nördlichen Essener Innenstadt ist der Polizei am Samstagabend ein Schlag gegen Straßen- und Clankriminalität gelungen. Knapp 500 Menschen wurden überprüft. Motto des Einsatzes war: #NullToleranz - die Polizei wollte sich bei den Clans Respekt verschaffen.

Die Polizei kontrollierte am Samstagabend bei einer Großrazzia in der nördlichen Essener Innenstadt 493 Personen, 149 Fahrzeuge und 21 Objekte. Drei Haftbefehle wurden vollstreckt.

Bei der Aktion handelte es sich um einen Schlag gegen Straßen- und Clankriminalität gegangen. Vor allem Gewerbebetriebe und Bars seien überprüft worden. So wurden etwa in 6 Shisha-Bars 33 Kilo unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt. Es gab 25 Verdachtsfälle von Sozialbetrug und zwei Mal den Verdacht wegen Steuerhehlerei. Bei der rund fünfstündigen Aktion waren über 100 Beamte der Polizei im Einsatz, dazu 11 Mitarbeiter der Stadt Essen.

Kein Respekt vor der Polizei

Libanesische Familienclans hatten sich in der letzten Zeit im Essener Norden heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert, zeigten vor der Polizei und den Behörden keinen Respekt. „Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Maßnahmen sind solche Kontrollen von immenser Bedeutung“, erklärte die Polizei nach dem Einsatz. „Nur durch stetige Kontrollen können Straftaten reduziert werden und das Sicherheitsgefühl der Bürger gestärkt werden“, hieß es weiter.

Die Polizei begleitete die Aktion per Twitter unter dem Hashtag #NullToleranz.


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