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Großeinsatz der Polizei ergebnislos abgebrochen

HERBEDE Eine groß angelegte Suchaktion mit zahlreichen Polizisten und dem Hubschrauber Hummel sorgte Dienstagabend in Herbede für Aufsehen.

von Von Susanne Linka

, 24.10.2007

Es bestand die Vermutung, dass sich dort ein Kind in Not befinden könnte. Doch dieser Verdacht bestätigte sich nicht.

Gegen 18.50 Uhr hatte eine 17 Jahre alte Wittenerin, die mit ihrem Fahrrad auf der Kämpenstraße unterwegs war, Hilferufe eines Kindes gehört, die von einem Wald- und Wiesengrundstück in der Nähe des Fanz-Wohlleb-Platzes kamen.

Die Jugendliche alarmierte die Polizei. Mehr als 40 Beamte durchsuchten daraufhin das Gelände, in dem Bergschäden durch die Kleinzeche Egbert nicht ausgeschlossen sind. Auch der Polizeihubschrauber "Hummel 7" suchte das Gebiet mit einer Wärmebildkamera ab.

Doch es gab keine Anzeichen von einem Menschen in diesem Bereich. Da die Wärmebildkamera als sehr zuverlässiges Suchinstrument gilt, stellte die Polizei kurz nach 21 Uhr ihre Aktion ein.

Wie die Polizei-Pressestelle gestern versicherte, lagen auch keine aktuellen Meldungen über im Umfeld vermisste Kinder vor. Während der Suchaktion erreichten mehrere Anrufe von besorgten Bürgern die Polizei. Sie wollten wissen, was den Großeinsatz ausgelöst hatte.

Ungeklärt blieb, woher die Hilferufe gekommen waren. Vielleicht hatten spielende Kinder sie abgegeben.