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Von Recklinghausen bis Witten

Grünes Licht für den Ausbau der A43

RECKLINGHAUSEN Der sechsstreifge Ausbau der A43 kann beginnen. Nach dem Bund hat nun auch die Bezirksregierung grünes Licht gegeben. Erste Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Bis zur großen Baustelle dauert es aber noch eine Weile.

Grünes Licht für den Ausbau der A43

Ausbau statt ausbessern - das ist für A43 geplant.

Der Bund hat vor Kurzem 166 Millionen Euro für die Gesamtmaßnahme bereitgestellt. Gebaut wird in vier Abschnitten. Beginnend in Recklinghausen arbeitet sich der Landesbetrieb Straßen.NRW in Richtung Süden über Bochum nach Witten vor. Die Finanzierungszusage des Bundes bewertet die Bundestagsabgeordnete Ingrid Fischbach (CDU) als „eine sehr erfreuliche Nachricht. Der Ausbau der A43 wird vor allem den Verkehr erheblich entlasten.“

Immerhin rollen nach Angaben der Bezirksregierung täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge allein über den nördlichen Teil der Autobahn zwischen Recklinghausen und Herne. Im Berufsverkehr kommt es immer wieder zu Staus, vor allem an den Autobahnkreuzen mit der A42 und später der A40.

  Bis hier der Verkehr flüssig rollen kann, werden aber noch Jahre vergehen. Den ersten Bauabschnitt von Anschlussstelle Recklinghausen/Herten bis zum Rhein-Herne-Kanal habe man inzwischen ausgeschrieben, sagt Bernd Löchter, Sprecher von Straßen.NRW. „Wir werde noch in diesem Jahr mit kleineren Maßnahmen beginnen“, sagt er.

Dass die Baustelle für den Verkehr spürbar werde, damit sei aber nicht vor dem nächsten Frühjahr zu rechnen. Allein für die 7,1 Kilometer des ersten Bauabschnitts rechnet Straßen.NRW von einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren – in denen die A43 noch mehr zum Nadelöhr wird.

  Dennoch sieht die Bezirksregierung wie Straßen.NRW keine Alternative zu dieser Baumaßnahme. „Der sechsstreifige Ausbau der A 43 ist zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, zur Verbesserung der Verkehrsqualität und zum Wohl der Allgemeinheit dringend geboten“, sagt der zuständige Regierungspräsident Reinhard Klenke aus Münster. Nur so ließe sich die Stauanfälligkeit der Strecke verringern. Zugleich werde durch höhere Lärmschutzwände und „Flüsterasphalt“ der Lärmschutz deutlich verbessert, so Klenke.        

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