Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Loveparade-Katastrophe

Gutachten nachgebessert - Warten auf den Prozess

Duisburg Beim Duisburger Landgericht ist ein nachgebessertes Gutachten zum Loveparade-Unglück eingegangen. Dem Gericht hatte das Gutachten des Panikforschers Keith Still im Februar nicht ausgereicht, weil sich darauf auch die Anklageschrift berufen hat. Jetzt wurden die Antworten auf mehr als 70 Fragen nachgeliefert.

Gutachten nachgebessert - Warten auf den Prozess

Stadt, Land und Veranstalter weisen die Schuld zurück. Foto: Erik Wiffers/Archiv

"Die Antworten liegen dem Gericht vor", bestätigte ein Gerichtssprecher am Montag kurz vor Fristende der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. 

Wie kam es zur Massenpanik?

Der Brite musste bis Ende Juni Antworten auf mehr als 70 Fragen nachliefern, um zu erklären, wie es zur Massenpanik bei der Duisburger Loveparade am 24. Juli 2010 gekommen war. Die Anklageschrift zu dem Unglück mit 21 Toten und mehr als 500 Verletzten beruft sich auch auf die Erkenntnisse des Experten für Bewegungen von Menschenmassen.

Das Gericht habe nun ein Übersetzungsbüro damit beauftragt, Stills Antworten ins Deutsche zu übertragen, sagte der Sprecher weiter. Sobald die Übersetzung vorliege, werde sie an alle Beteiligten verschickt. Einen näheren Zeitraum nannte das Gericht nicht. 

Prüfung der Anklage seit Februar 2014

Das Landgericht prüft seit Februar 2014 die Zulassung der Anklage wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung gegen eine ganze Reihe von Beschuldigten. Noch ist offen, ob es einen Strafprozess geben wird.

Eine erste juristische Aufarbeitung der Ereignisse vom 24. Juli 2010 beginnt im September mit den ersten fünf Schadenersatzprozessen. Insgesamt stehen 19 Zivilverfahren an.

dpa

Trauma nach der Katastrophe

So leiden die Opfer der Loveparade

DUISBURG Die Loveparade 2010, die zur Tragödie wurde, forderte viele Opfer. 21 Menschen kostete die Katastrophe das Leben. Mehr als 500 Besucher wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Vermutlich Tausende erlitten im Gedränge psychische Schäden. Bei vielen von ihnen bricht das Trauma immer wieder durch.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sondierungen in Berlin

Optimismus und Skepsis nach Jamaika-Gesprächen

Berlin Jamaika ausloten, Tag zwei: FDP und Grüne wollten am Donnerstag bei ihrem Treffen bei Blumenkohlsuppe und Streuselkuchen nicht zu sehr in Verletzungen der Vergangenheit rumwühlen. Nebenbei rumort es aber ordentlich - vor allem im konservativen Lager.mehr...

Fußball: Champions League

FC Bayern schlägt Celtic Glasgow ohne Probleme

MÜNCHEN Der deutsche Fußball-Meister FC Bayern München hat den Einzug in das Achtelfinale der Champions League wieder fest im Visier. Die Münchner gewannen am Mittwoch am dritten Spieltag der Gruppe B daheim 3:0 (2:0) gegen Celtic Glasgow.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Nach ersten Gesprächen

Jamaika: "Gutes Gefühl", aber steiniger Weg

Berlin Ein Anfang ist gemacht: Von einem "guten Gefühl" ist die Rede nach der ersten Jamaika-Runde von Union, FDP und Grünen. In den kommenden Tagen folgen weitere Gespräche nun Schlag auf Schlag. Allerdings ist der Weg bis zu einem Koalitionsvertrag noch lang und steinig.mehr...

Urteil naht

13 Jahre Haft gefordert: Camperin vergewaltigt?

BONN 156 Monate Freiheitsentzug – das fordert die Staatsanwaltschaft im Fall gegen einen 31-Jährigen. Dieser soll im April in der Nähe von Bonn eine junge Frau bedroht und vergewaltigt haben. Am Donnerstag soll das Urteil fallen. Der Angeklagte hat zum Vorfall eine völlig andere Sichtweise.mehr...

Politik

Sachsens Regierungschef Tillich wirft nach Wahlschlappe hin

Dresden (dpa) Bei der Bundestagswahl jubelte die AfD in Sachsen - und löste die CDU als stärkste Kraft im Freistaat ab. Nun zieht Regierungschef Tillich persönliche Konsequenzen. Seine CDU wird kalt erwischt.mehr...