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HSV und Bremen im Nordderby zum Punkten verdammt

Hamburg (dpa) Der Hamburger SV und Werder Bremen sind im 89. Nordderby der Fußball-Bundesliga zum Punkten verdammt.

«Wir wollen den nächsten Schritt gehen und müssen zusehen, dass wir mal den Fuß in die Tür bekommen, um in der Champions League zu spielen», kündigte HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer vor der Partie an. «Wir werden alles daran setzen, Werder hier niederzuringen. Dafür müssen wir eine kämpferische Einstellung und Biss mitbringen», forderte der ehemalige HSV-Kapitän, der auch jahrelang für Werder spielte.

Mit einem großen Polizeiaufgebot sollen Emotionen zwischen den verfeindeten Fan-Lagern schon im Keim erstickt werden. HSV-Stürmer Ivica Olic und Bremens Tim Wiese trafen sich zudem, um sich nach dem Kung-Fu-Tritt des Torhüters beim 0:1 am 7. Mai in Hamburg zu versöhnen. «Das Thema sollte vom Tisch sein, Tim hat sich entschuldigt», sagte Geschäftsführer Klaus Allofs, der sein Team beim Kampf um die Nummer eins im Norden deutlich vorn sieht. Mit einem Sieg beim HSV, wo die Bremer zuletzt vor fünf Jahren verloren, würden sie bei Punktgleichheit und einem besseren Torverhältnis in der Tabelle am Rivalen vorbeiziehen.

Werder muss auf Mesut Özil (Rotsperre) sowie Sebastian Bönisch (Muskelfaserriss) und Daniel Jensen (Achillessehnenreizung) verzichten. Der Einsatz von Clemens Fritz (Muskelfaserriss) ist fraglich, die Entscheidung fällt erst kurz vor Spielbeginn. Beim HSV fehlen Nigel de Jong (Knieverletzung) und David Jarolim (Gelb- Sperre).

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