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HSV will Auswärtsfluch beenden - Kellerduell in Freiburg

Freiburg. Mit dem brisanten Duell zwischen dem SC Freiburg und dem Hamburger SV beginnt am Freitagabend der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Für beide Clubs geht es darum, im Tabellenkeller wichtige Punkte zu sammeln.

HSV will Auswärtsfluch beenden - Kellerduell in Freiburg

Trainer Markus Gisdol reist mit dem HSV mit einer Negativserie von fünf Auswärtsniederlagen nach Freiburg. Foto: Christian Charisius

Der SC Freiburg empfängt in der Fußball-Bundesliga am Freitagabend den ebenfalls abstiegsbedrohten Hamburger SV. Ein Überblick über die zentralen Fragen vor dem Spiel.

BRISANZ: Mit dem zweiten Heimsieg in Serie will der SC Freiburg die Abstiegszone wieder verlassen und den HSV nach unten drücken. Verlieren die Hamburger das Kellerduell, rutschen sie auf den Relegationsplatz ab. Andererseits würde bei einem Sieg der Abstand auf Rang 16 schon fünf Punkte betragen - und Trainer Markus Gisdol könnte nach Wochen der Unruhe wieder etwas entspannter arbeiten. Allerdings reisen die Norddeutschen mit einer Negativserie von fünf Auswärtsniederlagen nacheinander an.

PERSONAL: Auch die Freiburger Zuschauer werden sich wohl auf das Hamburger Toptalent Jann-Fiete Arp freuen. Schließlich hat der 17 Jahre alte Stürmer schon bei seinen ersten Einsätzen für Aufsehen gesorgt. „Ich freue mich, so einen Fußballer zu sehen“, sagte SC-Coach Christian Streich, der in der Innenverteidigung einmal mehr ohne den verletzten Marc Oliver Kempf auskommen muss. Im defensiven Mittelfeld ist der Einsatz des angeschlagenen Amir Abrashi fraglich. Der HSV kann neben Arp wohl auf den Angreifer Bobby Wood setzen, der sich beim 3:0 gegen 1899 Hoffenheim das Sprunggelenk verdreht hatte.

TRAINER: An der Seitenlinie kommt es zur emotionalen Begegnung des Badeners Streich mit dem gebürtigen Schwaben Gisdol. Dass beide nicht zu den ruhigsten Vertretern ihrer Zunft gehören, findet der Hamburger Gisdol nicht weiter schlimm. Beim lebhaften Mitfiebern am Spielfeldrand „sind wir gleich gut“, sagte Gisdol. „Das werfe ich keinem Trainer vor, das ist Spitzensport. Wenn man draußen nicht so mitfiebert, fehlt etwas“, meinte Gisdol und räumte ein: „Christian bewegt sich da genau wie ich im Grenzbereich.“

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