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Haardt nimmt Landtagsmandat an

NRW-Wahl

Der Bochumer CDU-Ratsherr Christian Haardt hat heute um 11.05 Uhr das Mandat als Nachrücker für den NRW-Landtag angenommen. Haardt war über die Landesliste nachgerückt, nachdem Ex-Umweltminister Norbert Röttgen auf sein Mandat verzichtet hatte.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 31.05.2012
Haardt nimmt Landtagsmandat an

Damit sind nun sechs Bochumer Abgeordnete im neuen Landtag vertreten: die drei direkt gewählten SPD-Kandidaten Carina Gödecke, Thomas Eiskirch und Serdar Yüksel, die beiden Vertreter der Piraten-Partei, Simone Brand und Monika Pieper, sowie der CDU-Mann Christian Haardt.Am Mittwoch ist der schriftliche Verzicht der beiden CDU-Politiker Norbert Röttgen und Ursula Heinen im Landtag eingegangen. Gegenüber den Ruhr Nachrichten hatte Heinen bereits am vergangenen Freitag erklärt, sie habe einen entsprechenden Brief an den Präsidenten des Landtages abgeschickt. Sie wolle ihre Arbeit in Berlin fortsetzen, gab sie als Begründung an. Damit war der Weg frei für Christian Haardt, der auf Listenplatz 44 eine Verzichtserklärung brauchte, um nach Düsseldorf gehen zu können. Bedanken darf sich Christian Haardt bei der SPD, die bei der Wahl am 13. Mai so viele Direktmandate holte, dass der neue Landtag dank Überhang- und Ausgleichsmandaten fast einen Abgeordneten-Rekord bricht. Die CDU kann damit trotz deutlicher Wahlverluste genauso viele Abgeordnete stellen, wie zuletzt. 237 Parlamentarier wird es in dieser Legislaturperiode, die heute Nachmittag mit der konstituierenden Sitzung beginnt, geben. Zuletzt waren es 181. Der Rekord liegt bei 239 Abgeordneten Anfang der 90er Jahre.