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Halle der Hüllbergschule gibt Graffitis keine Chance

Tag der Architektur

Wie gut, dass es das Konjunkturpaket II gab. Mit ihm konnte die Turnhalle der Hüllbergschule wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Sanierung des Hallenbaus kostete rund 430.000 Euro - und beinhaltete sogar eine Anti-Graffiti-Beschichtung. Nun wird das Gebäude am Tag der Architektur präsentiert.

ANNEN

von Von Lisa Timm

, 19.06.2012

Das 1978 errichtete Gebäude erhielt ein komplett neues „Make up“. Die Modernisierung der Außenwände und Fenster fanden unter der Prämisse Energieeinsparung statt. Statt kleinformatiger asbesthaltiger Platten schmücken jetzt große, weiß-graue Faserzementplatten den Bau. Architekt Wilfried Hofmann vom Bochumer Büro bauplus wählte eine Geschoss übergreifende Dreifach-Verglasung, gesäumt und durchsetzt von roten Elementen aus pulverbeschichtetem Stahlblech. Damit erhält die vormals im typischen 70-er Jahre-Stil erstellte Fassade einen coolen Akzent. Unterschiedlich große Glas-Rechtecke, teilweise rot eingerahmt, lockern die großen Außenfront auf. Der gesamte Sockelbereich wurde mit einer Anti-Graffiti-Beschichtung versehen, so dass Farbschmierer keine lange Freude an ihren „Werken“ haben werden.Die Sanierungarbeiten bis August 2011 bezogen sich insbesondere auch auf die Verbesserung des Nutzerkomforts und der Sicherheit. Das unter der Halle gelegene Lehrschwimmbecken war nicht Bestandteil der Arbeiten. Eine dicke Dämmschicht sorgt nun dafür, dass die Wärmeverluste so gering wie möglich sind, Klappfenster sorgen für ausreichende Belüftung. Architekt Hofmann konzipierte die Außenfassade auch so, dass bei einer späteren Modernisierung des Verbindungsweges zur Turnhalle die ebenfalls 1978 errichteten Pavillons architektonisch angeglichen werden können. Quasi ein Brückenschlag in die weitere Zukunft der Schule.  

Am Tag der Architektur ist die Turnhalle der Hüllbergschule, Hüllbergweg 31, am Sonntag (24. Juni) von 12 bis 14 Uhr zu besichtigen.