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70 Feuerwehrleute am brennenden Seestern im Einsatz

Dicke Rauchwolke

Ein Feuer in der Seestern-Ruine erforderte Samstag ab 16.45 Uhr den Einsatz von vier Feuerwehreinheiten. Eine Zwischenraumdecke unterhalb des Flachdachs war in Brand geraten, als Folge zog eine dicke Rauchwolke über Hullerner Straße und Stausee hinweg.

HALTERN

von Von Elisabeth Schrief

, 02.06.2012

 70 Feuerwehrmänner aus Haltern-Mitte, Lavesum, Marl und Hullern leisteten stundenlang Einsatz, konnten aber bis 19 Uhr kaum etwas ausrichten. „Unser Problem ist, dass die Wärmedämmung in der Zwischendecke brennt, wir aber nicht direkt zum Brandherd vordringen können“, erklärte Einsatzleiter Jörg Kroner, Leiter der Hauptwache Haltern. Das Löschwasser floss direkt vom Dach die Hauswände hinunter. Deshalb mussten die Feuerwehrleute die Dachhaut an einigen Stellen öffnen, zur Not muss sogar das Dach mit Sägen aufgeschnitten werden. „Wir können nicht wahllos mit Wasser spritzen, sonst beschädigen wir das (bewohnte) Nachbarhaus“, beschrieb Jörg Kroner die Schwierigkeiten.

70 Feuerwehrmänner waren auch um 20 Uhr noch vor Ort, darunter Marler Kollegen mit Atemschutzgeräten und Drehleiter. Sie rechneten mit Arbeit bis tief in die Nacht. Über die Ursache konnte Kroner noch keine Angaben machen. Angeblich seien Kinder aus dem Haus gelaufen. Viele Schaulustige kamen zum See, um die Löscharbeiten zu beobachten. Sie alle waren sich einig: Wäre die scheußliche Ruine doch endlich ganz abgebrannt.

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