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Alte Heizung verschleudert zu viel Geld

SYTHEN Das Freibad Sythen ist auch über das Jahr 2008 hinaus gerettet, aber die Einkünfte sind geschrumpft.

von Von Elisabeth Schrief

, 04.08.2008
Alte Heizung verschleudert zu viel Geld

Unzählige Kuchenspenden versüßten die Kaffeezeit im Freibad.

„Wir werden die Ergebnisse der letzten Jahre nicht erreichen“, schätzte Vorsitzender Martin Thies während des Familienfestes am Sonntag. Dafür fehlen die Einnahmen der karibischen Nacht. Sie musste wegen der Veranstaltungsdichte in Sythen aus dem Programm genommen werden.

Sorgen bereiten dem Förderverein vor allem die gestiegenen Energiekosten. Aber auch Investitionen sind zu tätigen. Die Treibwasserpumpe muss gewechselt, die Rigole fertig gestellt und die Rutsche aus Dülmen aufgebaut werden. Größter Batzen ist allerdings die Heizung. Um die Heizkosten dauerhaft senken zu können, müsste eine neue Anlage installiert werden. „Eine solche Ausgabe ist schwer zu erwirtschaften“, sagt Martin Thies. Bürgermeister Bodo Klimpel denkt über Hilfe nach.

Über fehlende Unterstützung konnte sich der Förderverein am Sonntag nicht beklagen. Über 100 Torten verführten die Gäste zu einer gemütlichen Kaffeepause, die Feuerwehr grillte 1200 Würstchen, die Landfrauen verbackten 50 Kilogramm Reibekuchen-Teig und viele weitere freiwillige Helfer bedienten die Besucher an ihren Ständen mit Kulinarischem oder Unterhaltung. Martin Thies dankt im Namen des Vorstandes für dieses beträchtliche Engagement und vergisst auch die Sponsoren nicht.  

Diese griffen dem Förderverein bereits bei der Zeltnacht unter die Arme. 87 Kinder schlugen auf der Liegewiese ihre Zelte auf und genossen ein spritziges Vergnügen. 600 Euro Erlös spülte die Veranstaltung in die Kasse des Fördervereins. Die Bilanz des Familientages ist noch nicht abgeschlossen, aber der Umsatz stimmt hoffnungsfroh. „Es ist schon bemerkenswert, was der 3400 Mitglieder starke Förderverein auf die Beine stellt“, vergaß Heinrich Wiengarten das Lob aus Gäste-Mund am Sonntag nicht. 

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