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Auf dem Hof Kemper war der Teufel los

Kartoffelfest

Das Kartoffelfest auf dem Hof Kemper lockte am Sonntag viele Besucher aus nah und fern.

HULLERN

von Von Elke Rüdiger

, 22.08.2010
Auf dem Hof Kemper war der Teufel los

Die Schmiede-Crew um Michael und Josef Stüer schlug kräftig zu.

Die Fahrzeugkennzeichen auf dem Feld gegenüber dem Hof bewiesen es: BO, BOR, BOT, HAM, RE, K, GE, WAF, MS, D, WES, W, MYK sowie sogar PKW aus der Schweiz und Tschechien.   Auf dem Hof Kemper war am Sonntag der Teufel los. Damit hatte kaum jemand gerechnet, denn in Haltern baten parallel zum Kartoffelfest sieben Meisterköche an die Tische auf dem Marktplatz.

Urlauber aus der Schweiz entschieden sich für einen Nachmittag in Hullern, weil die Nachbarskinder von den vielen Spaßaktionen erzählt hatten. „Es war genau richtig“, freute sich Papa Rainer Hafen aus Zürich. Und Ehefrau Inge ergänzte: „Wir können uns alles in Ruhe anschauen, endlich mal wieder knusprige Kartoffelpfannkuchen mit Apfelmus essen, Schmied oder Klöpplerinnen und anderen Hobbykünstlern über die Schulter sehen. Dabei sind die Kinder gut versorgt und haben einen riesigen Spaß. Malen, Schminken, Natur erforschen, Go Kart-Fahren, Hüpfburg... – es ist alles da, was das Kinderherz begehrt.“

Das Kartoffelfest bestach mit einer gemütlichen Atmosphäre, Rückzugsmöglichkeiten und ganz viel Spaß für den Nachwuchs. Es gab auch ernste Regeln, die einzuhalten waren: Aussteller durften ihren Stand nur mit Genehmigung der Kemper-Familie auf dem Hof aufbauen, Bedingung war außerdem entweder der karitative Zweck, wie bei den Rotariern, die Bücher rund um die Knolle verkauften. Oder man hatte etwas mit „Kraut und Knolle“ zu tun. Absolute Renner am Sonntag waren die alten Handwerke. Experten wie Michael und Josef Stüer zeigen den Besuchern ihre Schmiede-Kunst; Groß und Klein durften unter Anleitung eigene Erinnerungsstücke anfertigen. Renate Berg und Marianne Wientjes demonstrierten verschiedene Klöppelarten. 

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