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Ausstellung: Bürger auf dem roten Sofa

SYTHEN „1250 Sythener Gesichter“ zeigt die Pfarrgemeinde St. Joseph als Bereicherung für das große Dorfjubiläum in der Kirche der Gemeinde.

von Von Stefan Gewecke

, 24.08.2008
Ausstellung: Bürger auf dem roten Sofa

So wie Marina Barz freuten sich die Besucher der Ausstellung "1250 Sythener Gesichter in der Pfarrkirche", als sie Verwandte, Bekannte oder Freunde entdeckt hatten.

Am Freitagabend fand die Eröffnung der Fotoausstellung statt. In drei Reihen auf Augenhöhe angeordnet finden sich Bilder älterer Einwohner auf der rechten Seite der Kirche, links sind Fotos aktuellen Datums zu sehen: Grundschul- und Kindergartenkinder, Nachbarschaften, Vereine und Kommunionsgruppen. Um die Personen ins rechte Licht zu rücken, wurden sie auf oder um ein rotes Sofa platziert. Die Idee dazu kam von Pfarrer Martin Ahls, der selber viele Bilder gemacht hat.

Gut sechs Monate lang war das rote Sofa in Sythen unterwegs, es soll sogar im Kreisverkehr gesichtet worden sein. „Es ist völlig egal, ob hier 1250 oder 1500 oder 2000 Gesichter gezeigt werden“, betonte Pfarrer Martin Ahls in seiner Eröffnungsansprache. „Es ist nicht die Zahl, auf die es ankommt, sondern der Einzelne – Du und Ich, das zählt.“

Die Bilder erzählen die Geschichten von Individuen, auch wenn, vor allem auf den älteren Fotografien, viele Gruppen zu sehen sind. Die Sythener waren dem Aufruf gefolgt, Bilder zur Verfügung zu stellen. So kann man nachträglich bei der Jubiläumsfeier der WASAG 1950 dabei sein oder bei der Einbringung der Handballabteilung in die HSG 77 Haltern-Sythen im Jahre 1977.

Nach der Begrüßung durch die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Dr. Reinhild Tuschewitzki, Bürgermeister und Bewohner Sythens, Bodo Klimpel, sowie Pfarrer Martin Ahls freuten sich die Besucher auf den Rundgang durch die Ausstellung. Es galt, Verwandte, Freunde und Bekannte oder sich selbst zu entdecken. Mehr als einmal erscholl ein freudiger Ruf durch die Kirche, wenn jemand ein vertrautes Gesicht erspäht hatte. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. September zu sehen.

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