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Bau Anfang 2019: Veränderte Planungen für Kita und Tribünen

Stausee-Arena

Die Neugestaltung der Stausee-Kampfbahn des TuS Haltern wird aufwendig. Das sorgt für veränderte Planungen bei den Tribünen und der Kita – und macht den 31. Juli zu einem entscheidenden Datum.

Haltern

20.06.2018
Bau Anfang 2019: Veränderte Planungen für Kita und Tribünen

So soll die Multifunktionstribüne aussehen.

Eigentlich war der Startschuss für die Neugestaltung der Stauseekampfbahn des TuS Haltern zu einer richtigen Arena für Juni 2018 geplant. Daraus wurde jedoch nichts. Nun peilt der Vorsitzende Christoph Metzelder den Anfang des Jahres 2019 als Fixpunkt an. „Wir befinden uns seit Monaten in engen Gesprächen mit der Stadt, mit potenziellen Mietern für die Haupttribüne und mit Investoren, um dieses ambitionierte Projekt umsetzen zu können“, so Metzelder. „Auf diesem Weg haben die Komplexität des Projektes und die Anforderungen an alle Beteiligten noch mal deutlich zugenommen“.

Das hat Auswirkungen. So muss der Anfangsplan, bestehend aus vier Tribünen, möglicherweise überarbeitet werden. Der Bau einer Multifunktionstribüne mit etwa 1000 Sitzplätzen und die Errichtung einer Gäste-Stehplatztribüne mit mehreren 100 Stehplätzen wird Priorität haben. Denn das ist „eine Voraussetzung, die in der Regionalliga zu erfüllen ist“, sagt Daniel Winkelkotte, Pressesprecher des Vereins. Daher sei die sportliche Lage ständig mitentscheidend für die Baumaßnahmen. „Wir wollen und können ja nicht am Bedarf vorbeiplanen. Auch finanziell muss es auf gesunden Füßen stehen.“ In der Tribüne, die Winkelkotte als „Herzstück“ bezeichnet, soll auch Platz für Gastronomie, Physiotherapie, Fitness- oder Büroräume sein. Die Rede ist von einem „Sport-, Bewegungs- und Begegnungsquartier“.

Parkplatzsituation

Wenn die Zuschauer zu den Spielen des TuS Haltern strömen, braucht es aber auch Parkplätze. Hier hat der Verein noch Hausaufgaben zu erledigen, eine kreative Lösung wird gesucht. „Im Zuge des Antrags einer Baugenehmigung wird ein umfassendes Verkehrs- und Parkraumkonzept ein rechtlich zu erfüllender Bestandteil sein“, sagt Winkelkotte. „Hierzu werden die entsprechenden Experten und Gutachter tragfähige Lösungen erarbeiten müssen.“

Bleibt noch die Frage, was aus der geplanten Kindertagesstätte wird. Die soll trotz der zu erwartenden Verzögerung ab August 2019 genutzt werden können. „Deswegen arbeiten wir mit Nachdruck an einer unabhängigen Kita-Lösung“, sagt Metzelder. Das bestätigt auch Stadtsprecher Georg Bockey. „Die Kita wird in einem Extra-Gebäude untergebracht und nicht im Tribünenkomplex. Das hat den Vorteil, dass sie früher gebaut werden kann und das begrüßen wir. Denn die circa 60 Plätze können wir gut gebrauchen“, so Bockey, der aber davon ausgeht, dass durch die Änderungen nach der Sommerpause noch weitere politische Beschlüsse gefasst werden müssen.

Zum entscheidenden Datum wird für den TuS Haltern nun der 31. Juli. Bis dahin soll eine „grundsätzliche Realisierungsentscheidung“ getroffen und ein „tragfähiges Finanzierungskonzept“ erstellt sein, so der Verein. „Jeder weiß, was zu tun ist, damit Ende Juli gesagt werden kann: So wollen wir es umsetzen, so steht es auf gesunden Füßen. Die Ampel steht auf Gelb. Nun wird alles daran gesetzt, dass sie auf Grün umspringt“, blickt Daniel Winkelkotte zuversichtlich nach vorne.

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